Unsere Tipps in der Ausgabe 02/2026
Nach dem Winter zeigt Rhododendron, wie gut er versorgt ist. Prüfe zuerst die Knospen: Sind sie prall und fest, ist alles gut. Hängen sie schlaff herab, leidet die Pflanze unter Trockenstress – dann gründlich, aber langsam wässern, möglichst mit Regenwasser. Als Flachwurzler mag Rhododendron kein kalkhaltiges Leitungswasser. Der Boden sollte gleichmäßig feucht bleiben. Eine dünne Schicht aus Rindenhumus oder Laub reicht aus, um die Verdunstung zu bremsen und die Wurzeln zu schützen. Gedüngt wird erst, wenn der Boden frostfrei ist. Geeignet sind Rhododendron- oder Moorbeetdünger, etwa von GÄRTNERGLÜCK oder aus dem VIVAGARDEN-Sortiment. Das Frühjahr ist auch Pflanzzeit. Wer mit neuen Rhododendren in die Saison starten will, findet knospige, blühende Exemplare in seinem Raiffeisen-Markt.
Heilig im Kalender, heikel im Garten: Die Eisheiligen – die Tage zwischen dem 11. und 15. Mai – verdanken ihren Namen fünf Heiligen, deren Namenstage in diese Zeit fallen. Natürlich sorgen nicht die Heiligen für den Frost, aber über Generationen hinweg kam es in diesem Zeitraum immer wieder zu späten Kälteeinbrüchen. Heute lässt sich das so erklären: Im Mai kann noch einmal kalte Luft aus dem Norden nach Mitteleuropa strömen. Werden die Nächte dann klar, kühlt der Boden stark aus. Dann kann es selbst nach sonnigen Tagen zu Bodenfrost kommen. Robuste Stauden, Gehölze und Rasen überstehen kurze Kälteeinbrüche meist problemlos. Vorsicht gilt vor allem bei wärmeliebenden Jungpflanzen und Kübelpflanzen. Pflanzgefäße rücken am besten dichter an die Hauswand. Beete lassen sich gut mit Vlies schützen.
Der 1. Mai ist kein zufälliger Feiertag. Er geht zurück auf die Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts, als Menschen für begrenzte Arbeitszeiten und das Recht auf Erholung kämpften. „Acht Stunden Arbeit, acht Stunden Freizeit, acht Stunden Schlaf“ war eine zentrale Forderung – heute wird dafür oft der Begriff Work-Life-Balance genutzt. Was nach Modewort klingt, meint häufig einfache Routinen: eine Mahlzeit ohne Handy, ein kurzer Spaziergang, bewusstes Innehalten und vielleicht ein Bummel durch den Raiffeisen-Markt. Denn aus der Stressforschung ist gut belegt: Dauerbelastung erschöpft, macht unkonzentriert und dünnhäutig. Wer nie innehält, verliert schneller den Überblick. Der Tag der Arbeit erinnert daran: Regelmäßige Pausen sind kein Luxus. Sie gehören zum Arbeitsalltag, um fit zu bleiben.
Weniger gießen, weniger Unkraut jäten – Rindenmulch macht es möglich. Er reduziert die Verdunstung, hält die Feuchtigkeit im Boden und senkt den Pflegeaufwand. Ausgebracht wird er im Frühjahr, wenn der Boden bereits erwärmt, aber noch gut feucht ist. Für Zierbeete und Gehölze eignen sich feiner oder mittlerer Rindenmulch, etwa von GÄRTNERGLÜCK. Die Nadelholzrinde ist eine natürliche dekorative Bodenabdeckung. Wichtig ist die Vorbereitung: Unkraut gründlich entfernen, den Boden lockern, dann eine etwa fünf Zentimeter dicke Schicht Mulch verteilen – mit Abstand zu Stängeln und Trieben. So werden Wurzeln geschützt, ohne Fäulnis zu begünstigen. Rindenmulch schützt den Boden vor Austrocknung und bremst Unkraut über Wochen hinweg. Wer jetzt mulcht, kann seinen Garten im Sommer früher genießen.
Unser Fotowettbewerb: Einzigartige Schnappschüsse!
Herzlichen Glückwunsch!
Jens Freitag
Unser/e Gewinner:in in der Ausgabe 02/2026 und des 50€ Gutschein für raiffeisenmarkt.de
Einsendeschluss: 10.05.2026
DERBY Stars von Morgen
Diese Turnierserie für junge Reiter und Dressurpferde steht für sportliche Förderung und Entwicklung.
Auf Turnieren in ganz Deutschland bietet DERBY jungen Talenten eine Bühne: In Einlaufprüfungen, Qualifikationen und den zwei Final-Stationen in Oldenburg und auf Gut Ising zeigt sich, welche ambitionierten jungen Reiter und welche talentierten Dressurpferde überzeugen. Welche Paare setzen sich durch – und wer hat das Potenzial bis zum Grand Prix, der höchsten Prüfungsklasse in der Dressur?
Sportliche Perspektiven
„DERBY Stars von Morgen“ gibt es seit 2022: Begabte Nachwuchsreiter unter 25 Jahren und talentierte Dressurpferde im Alter von 8 bis 12 Jahren dürfen hier gleichermaßen Erfahrungen sammeln und sich sportlich weiterentwickeln – Richtung Grand Prix. Vor allem die jungen Teilnehmer berichten, dass der Lerneffekt aus den Starts in der Serie besonders groß ist.
Olaf Krause
Er ist zusammen mit Dr. Susanne Marx Nowak Geschäftsführer der EQUOVIS GmbH in Münster und seit seiner Kindheit eng mit Pferden verbunden. Schon als Schüler begann er zu reiten, war bis 2017 im Springsport aktiv undwidmet sich bis heute mit großer Leidenschaft der Pferdezucht.
Unser LandFlair-Interview:
Rund um DERBY Stars von Morgen
Wir sprachen mit Olaf Krause über die Turnierserie, ihre Bedeutung für den Dressursport – und seine persönliche Sicht.
Drei Fragen an Olaf Krause:
Was macht das Konzept besonders?
„DERBY Stars von Morgen“ dient als Sprungbrett für talentierte junge Reiter und für jüngere Pferde mit älteren Reitern. Durch dieses Doppelkonzept begegnen sich etablierte Profis und junge Talente auf dem Weg in den Grand-Prix-Sport. Für Reitsport-Fans sind zudem die Finale Nord und Süd Highlights: Sie werden von Christoph Hess, Dressurexperte und DERBY-Botschafter, kommentiert. Er bringt dem Publikum die Anforderungen der Dressurprüfungen leicht verständlich näher.“
Warum ist dir die Serie wichtig?
„DERBY Stars von Morgen“ ist für mich eine Herzensangelegenheit – und Teil der Geschichte der Marke DERBY. Es geht um Leidenschaft für Pferde und den Sport. Mich freut besonders, wie gut es gelungen ist, damit auch positive Aufmerksamkeit auf den Dressursport zu lenken.“
Welches Fazit ziehst du bisher?
„Das Konzept geht auf. Das zeigt die Saison 2024: Das Siegerpaar Shiva NRW mit Nadine Plaster war anschließend im Grand Prix beim Turnier der Sieger in Münster erfolgreich. Ähnlich Moritz Treffinger: Als U25-Reiter war er in der Serie erfolgreich und ist inzwischen ebenfalls auf der Grand-Prix-Bühne angekommen.“
Eigenanbau für Einsteiger
Klein anfangen und viel ernten: eigenen Salat, frische Kräuter, Erdbeeren vom Balkon. Obst und Gemüse aus eigenem Anbau bringen Frische in die Küche – und sparen den einen oder anderen Einkauf.
Alle machen mit beim Eigenanbau – so wirkt es jedenfalls in der Nachbarschaft und im Freundeskreis. Für den Start reichen ein Topf, Erde und ein paar Samen – oder einige Jungpflanzen. Entscheidend ist nicht, wie viel man anbaut, sondern was – und wo. Denn der Standort entscheidet, was gedeiht: Auf einem Südbalkon fühlen sich andere Pflanzen wohl als auf der Nordseite. Auch der Platzbedarf ist ein wichtiger Faktor: Kräuter kommen mit kleineren Gefäßen auf der Fensterbank aus, Tomaten und Gurken brauchen deutlich mehr Platz. Wer sich den Start leichter machen will, nimmt Jungpflanzen statt Saatgut: Die Zeit bis zur ersten Ernte wird kürzer, und du siehst schneller, ob Standort und Pflege passen.
So gelingt der Einstieg
Kräuter sind ein beliebter Anfang: Petersilie, Schnittlauch, Thymian oder Basilikum funktionieren im Topf gut und lassen sich nach Bedarf schneiden. Für Aussaaten und Kräuter ist eine feinkrümelige Erde sinnvoll, zum Beispiel die GÄRTNERGLÜCK Kräuter- und Aussaaterde. Ernte regelmäßig von außen nach innen – dann treibt die Pflanze nach und du hast über Wochen frische Kräuter in der Küche. Auch Pflücksalate und Rucola keimen zügig, wachsen zuverlässig und lassen sich „blattweise“ über Wochen ernten. Rucola schneidest du am besten vor der Blüte: Danach werden die Blätter schnell bitter.
Radieschen bringen nach wenigen Wochen ebenfalls eine schnelle Ernte. Weil sie so rasant wachsen, brauchen sie vor allem bei Hitze und Trockenheit gleichmäßig Wasser – sonst werden die Knollen scharf und holzig.
Für Fortgeschrittene
Gemüse wie Tomaten, Paprika und Gurken ist etwas anspruchsvoller. Es braucht Wärme, gleichmäßige Wasserversorgung und genug Nährstoffe im Topf. Wer damit einsteigt, sollte von Anfang an ein passendes Substrat wählen. Die GÄRTNERGLÜCK Tomaten- und Gemüseerde ist für Pflanzen mit höherem Nährstoffbedarf gedacht; für die Nachversorgung passt der GÄRTNERGLÜCK Bio Tomatendünger. Dann wachsen sie im Kübel gleichmäßiger und setzen eher Früchte an. Kohl oder Kürbis brauchen dagegen viel Platz. Auf dem Balkon steht der Aufwand oft nicht im Verhältnis zum Ertrag, im Beet kann sich der Anbau dagegen lohnen. Kartoffeln sind die Ausnahme: Du kannst sie auch im Sack anbauen. Erde rein, Pflanzkartoffel drauf, leicht bedecken – und später Erde nachfüllen, sobald die Triebe wachsen. Kartoffel-Pflanzsäcke und Pflanzkartoffeln führen im Frühjahr viele Raiffeisen-Märkte.