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Das ideale

Vogelhaus


Ruhe, Futter und Sicherheit

Vogelhäuser gibt es in verschiedenen Varianten: als Nistkasten oder Vogelfutterhaus, aus Holz oder Stein, für die Hauswand oder freistehend. Wildvögel brauchen vor allem einen sicheren und sauberen Platz, der sie vor anderen Tieren und dem Unwetter schützt.


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Das richtige Vogelhaus
zum Füttern und Nisten

VOGELSCHAU IN DEINEM GARTEN

Vor deinem Fenster toben sie herum: Meisen, Amseln, Bachstelzen und andere Wildvögel. Besonders viele kleine Federtiere beobachtest du, wenn du ihnen einen Anlass schaffst: einen Nistplatz im Frühling und Sommer oder einen Futterplatz für das ganze Jahr.


Das Vogelhaus: Ein Rastplatz zum Futter für Wildvögel

Wildvögel haben ganz unterschiedliche Vorlieben – nicht nur, was das Futter angeht, sondern auch bezüglich ihres Futterplatzes. Spechte und Meisen zum Beispiel turnen gerne an freischwingenden Futtersilos herum. Amseln essen lieber auf Bodenhöhe, während Finken gerne an fest montierten Stellen futtern. Die meisten Vögel machst du deswegen glücklich, wenn du ihnen gleich mehrere Futterstellen bietest. Die Vögel sollten von mehreren Seiten auf das Vogelhaus zufliegen können.

Bringe das Häuschen nicht in der Nähe von Fenstern an – sie könnten sonst aus Versehen dagegen fliegen. Reinige die Futterstation alle paar Tage: So verbreiten sich keine möglichen Krankheiten.


So wird der Nistkasten richtig eingerichtet

  • Geschützt: Häng den Nistkasten so auf, dass die Vögel darin vor Raubtieren wie Mardern geschützt sind. Ein guter Platz ist zum Beispiel hoch an einer Wand, an einer Stelle, an die auch geschickte Kletterer nicht kommen.
  • Nistvorlieben beachten: Verschiedene Vögel legen ihre Eier gerne in unterschiedlich hohen Nestern – von bodennah bis hoch unter dem Dach. Willst du also bestimmte Vögel anlocken, in deinem Garten zu nisten, solltest du dich über ihre Eigenschaften informieren.
  • Himmelsrichtung: Das Vogelhaus positionierst du mit dem Einflugloch in Richtung Südosten. 
  • Mach es kühl: Der Standort sollte ruhig und nicht in der direkten Sonne sein, sonst überhitzen die kleinen Vögel.
  • Alle Jahre wieder: Du kannst deinen Nistkasten jedes Jahr aufs Neue aufhängen. Allerdings solltest du es zwischendurch unbedingt leeren und reinigen. Die Vögel können die Nistmaterialien meistens nicht selbst entfernen. Achte beim Kauf deswegen darauf, dass die Konstruktion es dir erlaubt, das Vogelhaus gründlich zu säubern.

Unser Tipp: Im Sommer weitere Nistkästen aufhängen

Verschiedene Vogelarten brüten unterschiedlich spät im Jahr. Meisen sind beispielsweise sehr früh dran. Wenn es in deiner Region Zugvögel wie Grauschnäpper oder Hausrotschwänzchen gibt: Sie brüten erst im Mai und Juni, wenn viele Nistkästen schon belegt sind. Es macht also Sinn, später im Jahr weitere Kästen aufzuhängen. Allerdings sollten die Nistmöglichkeiten mindestens zehn Meter Abstand zueinander haben.