Katze

Die Katze – das wohl beliebteste Haustier Deutschlands

Die Katze gehört zu der Gattung der Raubtiere und ist ein Fleischfresser. Katzen schlafen bis zu 16 Stunden am Tag und verbringen ca. 3 Stunden täglich mit der Fellpflege. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Katze beträgt zwischen 15 und 20 Jahren, wobei es auch einige Ausnahmen gibt. Die bislang älteste bekannte Katze kam aus England und wurde sogar 36 Jahre alt.

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Die beliebtesten Katzenrassen sind:

  • Europäisch Kurzhaar
  • Hauskatze
  • Britisch Kurzhaar

Europäisch Kurzhaar Katzen haben einen hohen Bewegungsdrang und erfreuen sich meist bester Gesundheit. Sie gelten als einer der robustesten Katzenrassen. Durch ihre hohe Bewegungsfreude wäre es sinnvoll, ihnen Freigang zu gewähren.

Die bekannteste Katze ist die Hauskatze. Sie hat ebenfalls einen sehr hohen Bewegungsdrang und liebt die Freiheit. Sie benötigen nicht so eine intensiven Zeitaufwand wie andere Katzenrassen.

Die Britisch Kurzhaar Katze ist eine sehr gelassene und ruhige Katzenrasse. Sie sind wie die Europäisch Kurzhaar Katzen sehr robuste Katzenarten. Man sollte bei ihnen allerdings besonders auf die Ernährung achten, da Britisch Kurzhaar schnell an Übergewicht leiden können.

Freigänger oder Stubentiger?

Bevor eine Katze bei Ihnen einzieht, sollten Sie sich überlegen, ob Sie ihr Freigang gewähren oder nicht. Natürlich ist es für jede Katze schöner, wenn sie nach draußen in die Freiheit dürfen und die Umgebung erkunden und neue Abenteuer erleben können. Es spielen allerdings einige Faktoren eine Rolle, ob Sie ihr den Freigang erlauben sollten, oder nicht.

Pro und Contra für Freigänger!

Für eine Freigänger-Haltung spricht vor allem, dass Ihre Fellnasen immer wieder neue Abenteuer entdeckt. Ihr wird nicht so schnell langweilig. Ihre Katze bleibt immer in Bewegung und kann ihrem Instinkt – dem Jagen, unbeschwert nachgehen.

Gegen eine Freigänger-Haltung spricht die zu erwartende Lebensdauer. Katzen, die Freigänger sind, leben meist nicht so lang wie Stubentiger. Durch die Gefahren von Autos, Jägern oder anderen Raubtieren haben Freigängerkatzen meist eine kürzere Lebensdauer. Ebenso birgt es die Gefahr, dass sich Ihre Katze mit Krankheiten von anderen Katzen, bspw. Bei einem Revierkampf, anstecken kann. Auch bei ganz besonderen Rassekatzen, wie z.B. die Bengalen, sollten Sie auf Freigang verzichten, da sie aufgrund ihres besonderen Aussehens oft gestohlen werden. Hier kann aber auch ein eingezäunter Bereich im Garten Abhilfe schaffen. Sie sollten allerdings darauf achten, dass sich Ihre Katze wirklich nicht aus dem Garten entfernen kann.

WICHTIG:

Gerade bei Freigängern müssen Sie Ihre Katzen regelmäßig auf Zecken, Flöhe oder anderen Parasitzen untersuchen. Auch auf die Ernährung müssen Sie achten, da sich Freigängerkatzen gerne mal das ein oder andere Leckerli woanders abholen.

Pro und Contra Hauskatze!

Für die reine Wohnungshaltung spricht insbesondere, dass Ihre Katze nicht den Gefahren durch Verkehrsunfällen oder anderen Tieren ausgesetzt ist und sie dadurch eine höhere, erwartende Lebensdauer hat. Wohnungskatzen haben meist eine engere Bindung zu ihrem „Dosenöffner“, vorausgesetzt, Sie haben die Zeit sich ausreichend mit Ihrer Katze zu beschäftigen.

Es gibt zahlreiche Argumente gegen eine reine Wohnungshaltung. Zumal diese nicht artgerecht ist und auch nicht der Natur einer Katze entspricht. Allerdings gibt es auch viele Katzen, die gar kein Interesse daran haben, täglich Freigang zu bekommen. Hauskatzen neigen oft zu Übergewicht, da ihnen die nötige Bewegung fehlt. Ebenso können sie auch unsauber werden, wenn der Dosenöffner sich z.B. aus Zeitgründen nicht genug mit ihnen beschäftigen kann. Wenn Katzen Langeweile bekommen, wetzen sie meist ihre Krallen an allen möglichen Möbelstücken.

Das brauchen Sie an Katzenbedarf, um Ihrer Fellnase ein langes und glückliches Leben zu ermöglichen!

Katzen lieben es, aus dem Fenster zu schauen und alles zu beobachten, was draußen passiert. Daher sollten Sie Ihrer Katze auf jeden Fall genug Platz auf den Fensterbänken bereitstellen. Ebenso benötigen Katzen hohe Liegemöglichkeiten, da sie gerne alles genau im Blick haben und es ihnen von oben leichter fällt und sie sich sicherer vor möglichen Gefahren fühlen. Eine Katze braucht mindestens 50 qm Wohnfläche und am besten 2 voneinander getrennte Zimmer. Katzen fühlen sich nicht wohl, wenn sich Futter, Trinken, Toilette, Schlafplatz und Beschäftigung in einem Raum befinden. In der freien Natur haben Katzen ein relativ großes Revier. Das sollten Sie Ihrer Katze auch in der Wohnung bieten können, da sie sonst ebenfalls Verhaltensstörungen entwickeln kann.

Checkliste vor dem Einzug – das brauchen Sie alles für die Katze

Bevor Ihre Katze bei Ihnen einzieht, sollten Sie einiges an Katzenbedarf Zuhause haben. Eine Transportbox, um Ihre neue Katze abzuholen und sicher zu transportieren ist unumgänglich. Auch für spätere Tierarztbesuche brauchen sie eine geeignete Transportbox. Das Katzenklo sollte auch schon bereitstehen und mit Katzenstreu gefüllt sein. Um für eine ausgewogene Ernährung zu sorgen, sollten Sie  vorab ein Katzenfutter auswählen und dieses auch auf Vorrat zu Hause haben. Damit Ihre Katze nicht vom Boden essen muss, benötigen Sie auch Futternapf und Trinknapf. Ein Katzensnack zwischendurch sorgt für eine hohe zu Frauchen oder Herrchen. Katzen wetzen sich ständig die Krallen, auch um ihr Revier zu markieren. Wenn Sie Ihre Möbel dabei verschonen wollen, benötigen Sie auch genügend Kratzmöglichkeiten für Ihre Fellnasen. Ein großer Kratzbaum sollte nicht fehlen. Verschiedene Rückzugsmöglichkeiten, wie ein Körbchen zum Schlafen oder eine Höhle zum Verstecken sollten Sie Ihrer Katze auch zur Verfügung stellen. Ebenso wichtig sind für die Katze verschiedenste Beschäftigungsmöglichkeiten und Spielzeuge.

Die richtige Ernährung Ihrer Katze

Sie können Ihre sowohl mit Trockennahrung als auch mit Nassnahrung füttern. Da Katzen meist viel zu wenig trinken, sollten Sie insbesondere bei der Trockenfütterung auf eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung Ihrer Katze achten.  Eine Katze benötigt ca. 45 ml Wasser pro kg Körpergewicht am Tag. Bei einer Katze von 4 Kg Körpergewicht wären da 180 ml Flüssigkeit täglich. Sollten Sie das Gefühl haben, dass Ihre Katze zu wenig trinkt und eventuell dehydriert ist, können Sie dies ganz einfach selbst herausfinden. Dafür greifen Sie Ihrer Katze in den Nacken und ziehen die Haut vorsichtig hoch. Sie sollte sofort wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückgehen. Falls die Haut nur ganz langsam wieder zurückgeht, empfiehlt es sich einen Tierarzt aufzusuchen, um eine mögliche Dehydrierung auszuschließen. 

Ebenso sollten Sie darauf achten, dass das Katzenfutter genügend Fleischanteil enthält. Das „Raiffeisen tierfreund frisches Fleisch“ bietet Ihrer Katze die Nährstoffe, die sie für ein gesundes Leben braucht.

Tipps: Sie sollten Ihre Katze am besten vor der Geschlechtsreife kastrieren lassen. Einerseits um das unkontrollierte Vermehren Ihrer Katzen zu verhindern und andererseits um Ihre Möbel zu schützen. Vor allem Kater markieren gerne Sofas und andere Möbelstücke mit ihrem Urin, die für den Menschen ziemlich unangenehm riechen und kaum noch zu entfernen sind.

Ebenso sollten Sie Ihre Katze chippen lassen, damit sie, falls sie den Weg nicht mehr nach Hause findet, schneller gefunden und zugeordnet werden kann.