Alles, was du wissen musst:
Wie kann ich mein Pferd beim Anweiden unterstützen?
Wenn der Frühling beginnt und das Gras auf der Weide wächst, startet für unsere Pferde die Weidezeit. Doch das saftige Grün kann die empfindlichen Pferdemägen stark beanspruchen. Daher ist es besonders wichtig, das Anweiden mit dem richtigen Futter zu unterstützen.
Mit dem richtigen Pferdefutter das Anweiden begleiten
Das Weidegras ist besonders im Frühjahr mit viel Stärke und Zucker sehr energiereich. Um Hufrehe, Koliken, Blähungen oder Übergewicht beim Anweiden deines Pferdes vorzubeugen, sollte auf eine ausgewogenen Ernährung im Stall geachtet werden.
Folgende Inhaltsstoffe sind dabei wichtig:
- Rohfaser: Frisches Gras von der Pferdeweide ist rohfaserarm, dies kann durch eine rohfaserreiche Fütterung ausgeglichen werden.
- Getreide und Melasse: Es empfiehlt sich auf getreide- und melassefreies Futter zu setzen. Das Gras im Frühjahr enthält bereits viel Energie, die Aufnahme sollte durch die Trockenfütterung nicht zusätzlich erhöht werden.
- Kräuter: Die Verdauung deines Pferdes wird durch sie gefördert und die Darmflora stabilisiert.
- Vitamine: Sie unterstützen den Stoffwechsel während des Anweidens und sind zudem wichtig für das gesamte Immunsystem deines Pferdes.
- Spurenelemente: Diese sind zwar nur in kleinen Mengen nötig, aber wichtig für die Funktion des Verdauungssystems in der Zeit des Anweidens
Wenn du dies beachtest, kannst du dein Pferd sorgenfrei in die Weidesaison starten lassen!
Getreidefreies Pferdefutter & Müsli: Nur das Beste für dein Pferd
Durch den Verzicht auf das stärkereiche Getreide wird der Magen und die gesamte Verdauung geschont. Die fruktanarme Fütterung erleichtert deinem Pferd das Anweiden und die Futterumstellung.
Mineralfutter: Rundum gut versorgt
Mineralfutter ergänzt den Grundbedarf deines Pferdes mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Diese sind vor allem in der Weidezeit wichtig, um die Robustheit gegenüber äußeren Einflüssen zu fördern.
Zusatzfutter: Gezielt unterstützen
Das Zusatzfutter unterstützt mit seinen spezifischen Wirkstoffen bei besonderen Bedürfnissen. Es stärkt den Magen und eignet sich damit für sehr empfindliche und vorerkrankte Pferde.
Drei Fragen, drei Antworten
Wie beginnst du richtig mit dem Anweiden?
Die Pferdemägen müssen sich zunächst an das frische Gras gewöhnen. Deshalb sollte die Weidezeit Stück für Stück ein wenig gesteigert werden. Zu Beginn des Anweidens genügen für dein Pferd bereits zehn bis fünfzehn Minuten täglich.
Wann ist der beste Zeitpunkt?
Im Frühjahr sind die Nächte oft noch frostig und die Tage sonnig. Dies fördert den Fruktangehalt im Gras und kann sich negativ auf die Verdauung auswirken. Daher eignen sich die frühen Morgenstunden am besten, um dein Pferd auf die Weide zu lassen.
Wie begrenzt du die Grasaufnahme?
Frisches Gras ist für dein Pferd ziemlich verlockend. Eine zu hohe Menge beim Angrasen kann der Verdauung aber erhebliche Schwierigkeiten bereiten. Um dies zu verhindern, bietet es sich an, vor der Weidezeit Heu zu füttern. So wird ein leerer und damit empfindlicherer Magen deines Pferdes vermieden.
Guter Start in die Weidezeit
Unsere Futtersorten im Überblick
Ist auch deine Weide bereit? Bevor du dein Pferd auf die Weide lassen kannst und die Weidesaison beginnt, ist die vollständige Weidezaunausstattung sehr wichtig. Finde mithilfe unseres Weidezaunrechners heraus, was du benötigst und entdecke das passende Material in unserem Weidezaunsortiment.
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