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So geht's:

Dose für Wildbienen

Aus getrockneten Holunderstängeln und einer leeren Konservendose entsteht eine Nisthilfe für Wildbienen, die in Hohlräumen brüten.

Das brauchst du:

  • eine saubere, leere Konservendose
  • Holunderstängel, im Spätherbst geschnitten und etwa drei Monate getrocknet
  • Rosenschere oder kleine Säge
  • Bohrmaschine mit Bohrern von etwa 3 bis 6 mm Durchmesser

Und so geht’s:

  1. Holunder schneiden: Im Spätherbst Holunderstängel schneiden, Blätter und Seitentriebe entfernen und die weichen Stängel mit Rosenschere oder Säge auf Dosenlänge kürzen.
  2. Trocknen lassen: Die Abschnitte etwa drei Monate trocken lagern. Erst wenn das Mark trocken ist, lassen sich saubere Nistgänge bohren.
  3. Mark ausbohren: Das Mark mit einem passenden Bohrer ausbohren. Der Durchmesser richtet sich nach dem Markdurchmesser des Stängels. Der Gang sollte möglichst sauber sein und nicht ausfransen.
  4. Kanten glätten: Die Öffnungen sorgfältig mit Schleifpapier oder Rundfeile glätten. Splitter und raue Fasern können Wildbienen verletzen.
  5. Dose füllen: Die Holunderabschnitte mit der Öffnung nach vorn stramm in die Dose stecken. Sie sollten fest sitzen, damit sie nicht herausrutschen oder von Vögeln herausgezogen werden.
  6. Dose befestigen: Die Dose mit Draht oder Aufhängelasche fest anbringen. Der Platz sollte sonnig, trocken und windgeschützt sein, idealerweise nach Süden oder Südosten. Die Dose darf nicht baumeln, und Regen sollte nicht direkt in die Öffnungen schlagen.