Tipps für Hobbygärtner:innen zur Gartenbewässerung
Wasser nach Bedarf für Rasen und Beete
Gießen ist mehr als nur Erde nass zu machen. Rasen, Beete und Gehölze haben im Sommer unterschiedliche Ansprüche. Wer gezielt wässert, spart Ressourcen und versorgt seinen Garten besser.
Top-Highlights für deine Gartenbewässerung
Garten bewässern - so geht's
Wer bei Hitze jeden Abend fünf Minuten mit dem Schlauch über alles hinweggeht, hat zwar gegossen, aber oft wenig erreicht. Für den Rasen ist das meist zu wenig und zu oberflächlich, für Beete oft zu ungenau. Entscheidend ist deshalb, den Garten nicht überall gleich zu behandeln. Beim Rasen ist zum Beispiel oberflächliches Gießen ein klassischer Fehler. Die Fläche trocknet dann schnell wieder aus und reagiert auf die nächste Hitzephase noch empfindlicher. Rasen sollte stattdessen durchdringend gewässert werden, damit das Wasser in den Wurzelraum einsickert. In Beeten ist wurzelnahes Gießen eine bewährte Methode.
Schon gewusst? Gieße deinen Garten am besten morgens oder abends, um Verdunstung zu reduzieren. Achte darauf, dass das Wasser tief genug in den Boden eindringt, und vermeide stehendes Wasser, um Schimmelbildung und Wurzelfäule vorzubeugen.
Für einen grünen Rasen
Gleichmäßig gießen
Rasen sollte durchdringend und gleichmäßig bewässert werden. Als Orientierung gelten je nach Bodenart etwa 10 bis 20 Liter pro Quadratmeter, damit die Wurzelzone wirklich erreicht wird. Damit das Wasser gleichmäßig verteilt wird, eignet sich ein Rasensprenger. Für kleinere bis mittlere rechteckige Flächen ist der GARDENA Viereckregner „Aqua S“ aus dem Raiffeisen-Sortiment passend: Er ist für 90 bis 220 Quadratmeter ausgelegt, Reichweite und Breite lassen sich anpassen. Gerade beim Rasen entscheidet die Verteilung darüber, ob die gesamte Fläche gut durchfeuchtet wird .
Nicht zu kurz schneiden
Zum schonenden Umgang mit dem Rasen gehört auch der richtige Schnitt. In Trockenphasen sollte er nicht zu kurz gemäht werden. Wer die Schnitthöhe etwas anhebt, beschattet den Boden besser und bremst die Verdunstung. Im Sommer sollte deshalb nur etwa ein Drittel der Höhe abgenommen werden. Weitere Tipps zur Rasenpflege im Sommer findest du in der raiffeisenmarkt.de-Themenwelt zur Rasenpflege.
Für ein strahlendes Beet
Gezielt gießen
Im Beet gelten andere Regeln. Hier ist flächiges Beregnen weniger wirksam als gezieltes Gießen im Wurzelbereich. Zudem soll das Wasser nicht aufs Laub, sondern an den Boden gelangen. Gerade bei Stauden, Gemüse und Kräutern lohnt es sich, langsam und gezielt zu arbeiten, statt einmal großflächig über alles hinwegzugehen. Auch junge Bäume und größere Gehölze profitieren von einer langsamen Wassergabe. Hilfreich ist, einen Gießrand um die Pflanzen anzulegen, in dem sich Wasser sammeln kann. Alternativ sorgt der GÄRTNERGLÜCK Bewässerungssack dafür, dass Wasser über mehrere Stunden abgegeben wird und nach und nach in den Wurzelbereich einsickern kann. Am besten wird früh am Morgen gegossen. Dann ist der Boden kühler, das Wasser verdunstet langsamer und außerdem trocknen Blätter und Bodenoberfläche im Laufe des Tages wieder ab.
Fünf Tipps für heiße Wochen
Wenn es über Tage und Wochen sehr warm und trocken bleibt, kommt es im Garten auf die richtige Strategie an. Mit ein paar einfachen Grundregeln lässt sich Wasser gezielter einsetzen und die Versorgung von Rasen, Beeten und Gehölzen spürbar verbessern:
- Rasen nicht täglich anfeuchten, sondern seltener und gründlich wässern.
- Beete direkt im Wurzelbereich gießen.
- Beete direkt im Wurzelbereich gießen.
- Möglichst frühmorgens arbeiten, nicht in der Mittagshitze.
- Die Schnitthöhe beim Rasenmähen anheben.
- Mulch hilft, Feuchtigkeit länger im Boden zu halten.