Was gibt es bei der Wanderausrüstung und Wanderbekleidung zu beachten?

Ob in den Bergen, im Mittelgebirge oder direkt vor der Haustür: Wandern liegt im Trend und macht mit der richtigen Wanderausrüstung gleich doppelt so viel Spaß.

Kaum eine Sportart hat in den letzten Jahren so viele begeisterte Anhänger gefunden wie Wandern. Die Bewegung per pedes ist schließlich die perfekte Art, dem zunehmenden Alltagsstress entspannte Langsamkeit entgegenzusetzen. Und man kann sofort starten – ganz egal wie alt oder wie fit man ist. Einfach eine auf die Kondition abgestimmte Strecke wählen, in wetterfeste Kleidung schlüpfen und los geht’s.

Immer im Zwiebellook wandern

Wer regelmäßig mitWanderschuhen unterwegs ist, wird schnell feststellen: Robuste Schuhe, atmungsaktive Shirts, Jacken und Hosen sowie ein leichter Rucksack erhöhen den Wanderspaß enorm. Gerade Mittelgebirge sind mit ihrem permanenten Auf und Ab ausgesprochen schweißtreibend. Da ist das Zwiebelprinzip nicht nur in den Alpen sinnvoll. Denn Schicht für Schicht leitet es die Feuchtigkeit nach außen. Das aber funktioniert nur mit Funktionskleidung. Shirts aus Baumwolle nehmen zwar viel Feuchtigkeit auf, geben sie aber nicht mehr ab, sodass der Körper schnell auskühlt.

Wanderbekleidung mit vielen Extras

AndersFunktionswäsche. Ein Funktionsshirt als unterste Schicht nimmt den Schweiß auf und leitet ihn weiter. So bleibt der Körper warm. Ideal ist ein Mix aus Merinowolle und synthetischen Fasern, die sich in Sachen Tragekomfort, Temperaturregulierung und Trockenzeit hervorragend ergänzen. Zusätzlichen Komfort bieten Extras wie nahtfreie Schulterpartien oder antimikrobiell wirkende Silberionen, die unangenehme Gerüche verhindern.

Wer auch gleich den Sonnenschutz dabeihaben will, achtet auf Materialien mit integriertem Lichtschutzfaktor, wie sie die neue Trekkinglinie „Nature“ von C.Centimo Life bietet. An den Beinen gestaltet sich das Zwiebelprinzip etwas anders: Hier trägt man eine leichte, wasserabweisendeZip-Hose. Wird es zu warm, trennt man die Beine per Reißverschluss ab und verstaut sie im Rucksack, der bei einer Tageswanderung immer dabei sein sollte.

Softshelljacke: Unverzichtbar bei jeder Wanderung

Über das Shirt kommt eine Jacke aus Softshell. Eine Softshelljacke ist leicht, winddicht und wasserabweisend. Softshelljacken gibt es in der warmen Variante mit Innenfleece oder – etwas leichter – mit einem Netzfutter. Optimal für die Klimaregulierung sind Reißverschlüsse unter den

Armen oder eingearbeitete Lüftungsschlitze. Lediglich bei lang andauerndem Regen wird eine weitere Schicht benötigt. Das kann je nach Jahreszeit eine Hardshelljacke oder jetzt im Frühjahr eine Regenjacke sein, die dank verschweißter Nähte auch einem Starkregen standhält.

Der Wanderschuh ist besonders wichtig

Ganz besonders wichtig sind dieWanderschuhe. Egal für welche Variante Sie sich entscheiden: Der Schuh sollte wasserdicht und atmungsaktiv sein und eine rutschfeste, stabile Sohle besitzen, die torsionsfest ist. Das heißt, sie verdreht sich nicht, wenn Sie auf einen Stein treten. Gerade auf unebenen Wegen ist das enorm kraftsparend, da nicht der Fuß, sondern der Schuh die Haltearbeit übernimmt.

Ansonsten gilt: DerWanderschuh muss zur Strecke passen. Für eine Bergtour ist ein Trekkingstiefel ideal, fürs Flachland und das Mittelgebirge ein leichter, halbhoher Allrounder. Kombiniert wird er mit einer weich gepolsterten, atmungsaktiven Funktionssocke, die den Fuß schützt und für ein angenehmes Fußklima sorgt.