Der Sommersporttrend: Stand Up Paddling

Stehend übers Wasser gleiten? Ohne viel Übung und lange Vorbereitung? Beim angesagten Sommersport Stand Up Paddling ein leichtes Spiel.

Ob am Bodensee oder Steinhuder Meer, am Königssee, auf der Müritz oder am Müggelsee: Überall sind sie unterwegs, Paddler, die auf großen Surfbrettern stehen und gemächlich übers Wasser zu schweben scheinen. Stand Up Paddling hat Deutschlands Seen und Flüsse erobert. Ein Trendsport, der immer mehr Liebhaber findet. Denn das Stehpaddeln ist leicht zu erlernen und kommt anders als Surfen ohne Wind und Wellen aus. Einfach aufs Brett stellen, Paddel eintauchen und los geht es.

Stand Up Paddling: Stadterkundung auf neuer Art und Weise

Anfängerkurse oder geführte Stand Up Paddling-Touren werden mittlerweile in ganz Deutschland angeboten, selbst in Städten, was ganz nebenbei eine wunderbare Möglichkeit ist, eine City aus ganz neuen Perspektiven kennenzulernen.

Wer sich erstmals auf ein Paddleboard wagt, sollte sich überlegen, einen Anfängerkurs zu buchen. Denn wer mit der richtigen Technik durchs Wasser paddelt, kommt zügiger voran. Doch unabhängig vom Tempo ist Stand Up Paddling perfekt, um sich fit zu halten. Durch das ständige Ausbalancieren, um nicht vom Brett zu fallen, spricht der trendige Sommersport nahezu alle Muskeln an – selbst dann, wenn man ganz gemütlich unterwegs ist. Zugleich werden Gleichgewichtssinn und Körperkoordination geschult. Macht man ordentlich Tempo, verbessert sich dazu noch die Kondition.

Die Technik beim Stand Up Paddling

Das Schwierigste am Stehpaddeln ist der Anfang: sich auf dem im Wasser schlingernden Brett aufrecht hinzustellen. Am besten gelingt das in ruhigem Gewässer. Zunächst geht man in den Vierfüßlerstand, während das Stechpaddel quer über dem Board liegt und mit den Händen festgehalten wird. Dann langsam einen Fuß nach dem anderen aufstellen und das Paddel mit beiden Händen vor sich halten. So lässt sich leichter die Balance bewahren. Am Ende sollten Sie aufrecht, mit leicht gebeugten Knien und schulterbreit auseinander gestellten Füßen auf dem Brett stehen.

Gepaddelt wird dann abwechselnd links und rechts – sobald das Board Kreise drehen will, wird die Seite gewechselt. Auch das ist kein Hexenwerk: das Paddel so weit wie möglich vor dem Körper ins Wasser „stechen“ und sich gefühlt daran nach vorne ziehen. Diese Vorstellung hilft, den gesamten Oberkörper einzusetzen und nicht nur mit der Kraft der Arme zu paddeln. Auf Höhe der Beine dann das Paddel aus dem Wasser ziehen und vorne wieder eintauchen.

Hohe Flexibilität durch aufblasbare Paddlboards

Stand Up Paddling geht auf polynesische Fischer zurück, deren Technik sich die Surflehrer in Hawaii abschauten. Zu einem eigenen Sport schaffte es Stand Up Paddling erst vor wenigen Jahren. Und bis vor kurzem ließen sich die unhandlichen Boards nur mit einigem Aufwand transportieren. Das hat sich glücklicherweise geändert. Hersteller wie Hudora bieten aufblasbare Boards, die kaum weniger stabil sind als Hardboards – nur wesentlich praktischer.

Der Sommersporttrend: Stand Up Paddling

Zudem gibt es die schnell verstauten iSUPs, so der Fachbegriff, gleich als ganze Sets: inklusive mehrerer Finnen, der im Wasser liegenden „Flossen“, längenverstellbarem Paddel, Rucksack und Handpumpe. So ist mit einem Griff alles dabei, was Sie für Ihr neues Hobby Stand Up Paddling brauchen. Informieren Sie sich direkt hier über das praktische Set.

Was Sie für eine Stand Up Paddling Tour brauchen:

  • Ein aufblasbares Allround-Board, das breit im Wasser liegt und sich zusammengefaltet gut im Kleinwagen oder im Rucksack transportieren lässt.
  • Ein Stechpaddel, das bei nach oben ausgestreckten Armen bis zu den Handgelenken reicht.
  • Im Sommer Badekleidung, bei kühleren Temperaturen Neoprenanzug.
  • Fortgeschrittene paddeln barfuß, Anfänger stehen sicherer mit festem Schuhwerk.
  • Sonnenbrille und Sonnencreme, denn das Wasser verstärkt die UV-Strahlung.
  • Schwimmweste, falls Sie kein ausdauernder Schwimmer sind.
  • Eventuell eine Boardleash, eine Verbindungsleine, damit sich das Board nicht selbstständig macht, wenn Sie mal baden gehen.