Die richtige Düngung beim Einsatz von Mährobotern

Nur wenn der Boden genügend Nährstoffe hat, wird der Rasen dicht und grün. Alles eine Frage der Düngung also. Doch wie sieht es beim Einsatz von Mährobotern aus?

Aktives Bodenleben, ausgewogene Nährstoffe, dichte Grasnarbe. Klingt ganz einfach, und doch ist ein sattgrüner, dichter Rasen, auf den der Nachbar neidisch schielt, eine Wissenschaft für sich. Eine ganz wichtige Rolle spielt die richtige Nährstoffversorgung, also die Düngung des Rasens. Drei bis vier Düngergaben sollte ein Rasen pro Jahr erhalten. Je mehr er genutzt wird, umso häufiger muss er gedüngt werden, denn umso mehr Nährstoffe brauchen die Gräser, um sich wieder zu regenerieren.

Mit Kalium durch den Winter

Ein Muss für jeden Rasen, unabhängig von der Nutzung und dem Mäher, ist die Herbstdüngung, die ab September bis in den Dezember hinein erfolgen kann. Herbstdünger wie der GÄRTNERGLÜCK®Herbstrasendünger versorgen den grünen Teppich mit dem für den Winter besonders wichtigen Kalium. Der Mineralstoff wird für gesunde, robuste Zellwände benötigt und macht die Gräser widerstandsfähiger gegenüber Nässe, Schneelasten und trockenen Frostperioden. Ebenso wichtig wie die Herbstdüngung ist die Startdüngung im Frühjahr, ebenfalls unabhängig vom Mäher. Denn trotz Herbstdüngung sind nach dem Winter nahezu alle Nährstoffreserven aufgebraucht.

Die Frühjahrsdüngung wird ausgebracht, sobald die Temperaturen um die 10 °C liegen, in der Regel Anfang bis Mitte März und am besten nach der ersten Mahd. Startdünger sollte viel Stickstoff enthalten, denn Stickstoff aktiviert das Wachstum und kräftigt die Halme. Die zweite Düngerportionerhält der Rasen dann im Juni. Ist er stark beansprucht, kann eine dritte im August erfolgen. Am besten geeignet für die Frühjahrs- und Sommerdüngungen ist ein Dünger, der wie der GÄRTNERGLÜCK®Rasendünger mit Langzeitwirkung die Nährstoffe über mehrere Wochen freisetzt.

Bei Mährobotern Boden aktivieren

Eine drei- bis viermalige Düngung sollte auch dann erfolgen, wenn ein Mähroboter das Schnittgut im Rasen belässt. Allerdings braucht der Rasen in diesem Fall einen anderen Dünger. Denn selbst bei einem aktiven Bodenleben dauert es lange, bis die Halme in Nährstoffe umgewandelt werden. Die anfallende Nährstoffmenge ist außerdem zu gering, um die Gräser ausreichend zu versorgen. Nährstoffmangel aber ist der häufigste Grund für Moos und Rasenfilz. Schlecht wachsende Rasenstellen bekommen dazu wenig Schnittgut ab und wachsen in der Folge noch schlechter. Bei Rasen, die mit einem Mähroboter gemäht werden, sollte der normale Rasendünger deshalb im Juni und August von einem Aktivdünger ersetzt werden, der spezielle Mikroorganismen enthält. In Nährstoffe umgewandelt werden kann das Schnittgut nämlich nur dann, wenn genügend Bodenlebewesen in der Erde vorhanden sind. Dünger wie der GÄRTNERGLÜCK®Rasendünger Mikro-Aktiv enthalten spezielle Bakterien, die auf natürliche Weise Rasenfilz und zum Teil auch Moos in wertvollen Humus umwandeln. Unterstützt werden kann ein mikroaktiver Rasendünger von einem Bodenaktivator, der zusätzlich das Bodenleben und damit die Umwandlung des Grasschnitts in verwertbare Nährstoffe fördert.

So düngen Sie Ihren Rasen richtig

1. Nehmen Sie nur speziellen Rasendünger, da er die wichtigsten Nährstoffe für Gräser enthält: Stickstoff für das Wachstum, Phosphor für gesunde Wurzeln und Kalium für starke Zellen.

2. Beim Einsatz eines Mähroboters zusätzlich Rasendünger mit Mikroorganismen und einen Bodenaktivator einsetzen, um die Umwandlung des Schnittguts in Nährstoffe zu fördern.

3. Nur düngen, wenn der Rasen trocken ist und Niederschlag angekündigt wurde. Bleibt der Regen aus, unbedingt wässern (etwa 10 bis 15 Liter pro Quadratmeter).

4. Für die gleichmäßige Verteilung des Düngers einen Streuwagen benutzen.

5. Rasenkalk im Frühjahr nur ausbringen, wenn der Boden übersäuert ist. Ein starkes Mooswachstum kann auf saure Böden hinweisen. Um sicherzugehen, nimmt Ihr Raiffeisen-Markt gern eine pH-Bodenprobe vor.

6. Dosieren Sie den Dünger immer nach den Empfehlungen auf der Verpackung. Überdüngter Rasen ist krankheitsanfälliger, sieht verbrannt aus und überschüssige Nitrate und Phosphate belasten das Grundwasser.

7. Lassen Sie etwa alle drei Jahre eine Bodenanalyse vornehmen, um den genauen Nährstoffbedarf Ihres Rasens zu ermitteln.