Wie sich Hunde und Katzen verstehen

Hunde und Katzen sind von Natur aus sehr unterschiedlich. Kennen sie sich aber von klein auf, ist es den Vierbeinern durchaus möglich, harmonisch zusammen zu leben.

Begegnen sich Hunde und Katzen in der Natur, kann es zu heftigen Auseinandersetzungen kommen. Lautes Bellen wird dann mit ebensolchem Fauchen, offensives Angehen mit gekrümmtem Rücken und aufgeplustertem Schwanz beantwortet. Solche Szenen hat wohl jeder schon einmal erlebt. Die Querelen zwischen Hunden und Katzen gründen in der Körpersprache. Ein wedelnder Hundeschwanz signalisiert Freude, ein wedelnder Katzenschwanz hingegen Angriffslust. Trotz solcher Kommunikationsprobleme ist ein friedliches Miteinander möglich.

Hund und Katz früh aneinander gewöhnen

Wachsen Welpen und junge Kätzchen zusammen auf, verläuft das spätere Zusammenleben weniger problematisch. In den ersten Monaten werden sowohl Hunde als auch Katzen für ihr späteres Leben geprägt. Dann lassen sie sich auf neue Lebewesen ein, lernen sie kennen, stufen sie als freundlich oder, im besten Fall, als Angehöriger der Familie ein.

Im Idealfall ist die Katze vor dem Hund im Haushalt. Zieht ein Hundewelpe zu einer älteren Katze, muss darauf geachtet werden, dass diese ihn nicht unterdrückt. Ist der Hund zuerst im Haus, hängt sein Verhalten gegenüber dem Kätzchen stark von seinem Charakter und seiner Erziehung ab. Ein gut erzogener Hund akzeptiert ein Jungtier durchaus und integriert es problemlos ins familiäre Rudel.

Erstes Zusammentreffen zwischen Hund und Katze

Die erste Begegnung der ungleichen Tiere findet am besten in einer entspannten Atmosphäre statt. Katze und Hund werden dann weitgehend selbst bestimmen, wie schnell und wie intensiv sie sich beschnuppern möchten. Herrchen oder Frauchen sollten sich dabei zurückhalten. Falls es dann doch zwischen den neuen Mitbewohnern knallt: Nicht sofort die Hoffnung aufgeben! Manchmal braucht es einfach etwas Zeit, bis Hund und Katze lernen, die Körpersignale ihres Gegenübers richtig zu deuten.

Wie sich Hunde und Katzen verstehen


Konkurrenzkampf zwischen Hund und Katze ausschließen

Über etwas Geduld hinaus können die menschlichen Mitglieder der Wohngemeinschaft nur das tun, was man auch bei Kindern tun sollte: Verteilen Sie Ihre Aufmerksamkeit gleichmäßig auf alle Familien Mitglieder, sodass niemand Grund hat zur Eifersucht. Auf diese Weise vermeiden Sie es am sichersten, ungewollte Rivalitäten zu schüren.