Welche Hunderassen sind die beliebtesten in Deutschand?

Hunde sind in deutschen Haushalten sehr beliebt und zählen sogar zu den zweithäufigsten Haustieren. Registriert sind mehrere Millionen Hunde mit über 200 Hunderassen. Hier geben wir Ihnen einen Überblick über die beliebtesten Hunderassen.

1. Platz: Die Mischlingshunde

Die beliebteste und häufigste Rasse ist eigentlich gar keine wirkliche Hunderasse – es sind nämlich die Mischlingshunde, die aus zufälligen Paarungen entstehen. Oftmals sind auch die Elterntiere bereits Mischlinge. In der TASSO-Haustierdatenbank sind mehr als 400.000 Mischlinge registriert.

2. Platz: Labrador Retriever

Direkt nach den Mischlingshunden folgt der Labrador Retriever mit seinem gutmütigen Wesen. Er ist ein kinderfreundlicher Familienhund. Die britische Hunderasse wurde aus dem Neufundländer und dem Landseer gezüchtet und nach der Labrador-Halbinsel benannt. Das Wort „retrieve“ steht für die außergewöhnlichen Apportiereigenschaften. Ein Labrador Retriever lernt gerne und schnell und muss von seinem Besitzer gefordert werden.

3. Platz: Golden Retriever

Den nächsten Platz nimmt der Golden Retriever ein, der ebenfalls einer der beliebtesten Familienhunde ist. Der Golden Retriever gehört ebenfalls zu den britischen Rassen. Die Hunderasse wurde erst 1913 als solche anerkannt. Da der Golden Retriever gerne im Wasser ist und gut schwimmen kann, wurde er ursprünglich zur Jagd auf Wasservögel eigesetzt.

4. Platz: Deutscher Schäferhund

Den nächsten Platz in der Rangfolge nimmt der Deutsche Schäferhund ein. Die Hunderasse entstand Ende des 19. Jahrhunderts durch die Kreuzung von Hütehunden in Deutschland. Zu erkennen ist er an den spitzen, stehenden Ohren, der buschigen Rute und der länglichen Schnauze.

5. Platz: Jack Russel Terrier

Der lebhafte und quirlige Jack Russel Terrier wurde speziell für die Jagd auf Füchse in Australien gezüchtet und nimmt Platz 5 der beliebtesten Hunderassen in Deutschland ein. Er hat eine Widerristhöhe von etwa 25 Zentimetern und konnte so optimal in Kaninchenbauten nach versteckten Füchsen suchen. Erst Im Jahr 2000 wurde er als eigene Zuchtrasse anerkannt.

6. Platz: Yorkshire Terrier

Wie der Name erkennen lässt, stammt der Yorkshire Terrier ursprünglich aus der englischen Grafschaft Yorkshire. Dort wurde er zunächst gegen Ratten und Mäuse eingesetzt, heute ist er jedoch ein Gesellschaftshund. Er hat typischerweise aufgestellte V-förmige Ohren und ein langes Fell. Er ist selbstbewusst und lebhaft und gefällt gerade dadurch vielen Hundefreunden.

7. Platz: Berner Sennenhund

Ursprünglich aus dem Schweizer Raum stammend hat der Berner Sennenhund eine große Bedeutung im Rettungsbereich und bei Fährteneinsätzen und mag ein kaltes Klima. Er ist groß und kräftig mit einer Schulterhöhe von bis zu 70 Zentimetern. Zu erkennen ist er am schwarzen Fell mit weiß-braunen Pfoten, braunen Augenringen sowie einer für ihn typischen weißen Blässe.

8. Platz: Beagle

Ursprünglich als Meutehund für die Fuchsjagd eingesetzt und gezüchtet ist der Beagle, der französisch-englischen Ursprung hat ein bewegungsfreudiger Hund, der viel Auslauf benötigt. Er hat lange Schlappohren, die tief anliegen. Er wird häufig im Zoll- und Grenzschutzbereich eingesetzt, um illegal eingeführte Waren aufzuspüren.

9. Platz: West Highland White Terrier

Ursprünglich bei der Fuchs- und Dachsjagd eingesetzt, liegt der Ursprung des West Highland White Terriers in Großbritannien. Der unerschrockene Hund hat einen Widerrist von bis zu 28 Zentimetern und zählt damit zu den kleinen Haushunden. Sein weißes, welliges Fell muss regelmäßig getrimmt werden, da sein Deckhaar nicht von alleine ausfällt.

Welche Hunderassen sind die beliebtesten in Deutschand?

10. Platz: Chihuahua

Mit seinen 1,5 bis 3 Kilogramm ist der Chihuahua die weltkleinste Hunderasse. Seinen Ursprung hat er in Mexiko bei den Azteken und gehörte vor über 1000 Jahren zu den Opfertieren der Priester und stand ebenso auf dem Speiseplan der Azteken. Neben der kurzen Schnauze und den sehr großen Augen ist die lange Rute, die zum Rücken hin gebogen ist, eins seiner Erkennungsmerkmale.

11. Platz: Australian Shepard

Anders als man vermuten könnte, hat der Australian Shepard seine Wurzel in Nordamerika und wurde erst durch baskische Schäfer zusammen mit den Merinoschafen nach Australien gebracht und ist einer der klassischen Hüte- und Treibhunden. Bei der sehr variantenreichen Färbung des Fells kann zwischen vier Grundfarben mit sechzehn verschiedenen Farbmustern unterschieden werden. Der Australian Shepard ist ein Hund, der sehr viel Bewegung benötigt und gut ausgelastet werden muss.

12. Platz: Deutscher Boxer

Die Abstammung des Deutschen Boxers liegt beim Brabanter Bullenbeißer. Im Mittelalter wurde dieser für die Jagd auf wehrhafte Wildschweine und Bären genutzt und speziell dafür gezüchtet. Der Boxer ist sehr kräftig und hat ein kurzes Fell. Gut zu erkennen ist er an seinem Vorbiss, bei dem der Unterkiefer über den Oberkiefer hinausragt und wulstige Oberlippen entstehen. Der Deutsche Boxer ist ein guter Familienhund, da er sehr ausgeglichen und ruhig ist.

13. Platz: Rottweiler

Der Rottweiler, der dafür gezüchtet wurde, Viehherden zusammenzuhalten, hat seinen Namen von der Der Rottweiler hat seinen Namen von der Stadt Rottweil. Diese war im Mittelalter Knotenpunkt für Schlachtzunft und den Handel mit Vieh. Auch heute noch wird er als Schutz- und Wachhund eingesetzt.

14. Platz: Border Collie

Ursprünglich kommt der Border Collie aus Großbritannien und wurde schon vor 500 Jahren in Büchern erwähnt. Er fällt durch seine herausragenden Hütefähigkeiten auf, ist ausdauernd, schnell und beweglich. Damit ist er ein typischer Hund, den man beim Agility-Hundesport findet. Außerdem ist er ein guter Hund für Familien.

15. Platz: Sibirian Husky

Wie der Name vermuten lässt, liegen die Ursprünge des Sibirian Huskys in Sibirien. Dort unterstützte er die Nomadenvölker für viele Jahrhunderte als Arbeits- und Zugtier. Als trainierter Schlittenhund ist der Sibirian Husky in der Lage, das Neunfache seines Gewichts zu ziehen. Um in den polaren Regionen nicht zu frieren, ist sein Fell mehrschichtig. Der Sibirian Husky ist sanftmütig und kinderlieb.