Welchen Besen für welchen Zweck?

Kaum lässt sich der Frühling blicken, juckt es uns in den Händen, rund um Haus und Garten aufzuräumen. Voller Energie werden jetzt dieBesen aus den Schuppen geholt.

Für den Gebrauch in Haus und Garten haben sich zwei Kehr-Besenarten entwickelt. Bei denRuten- oder Reisigbesen wird ein Bündel Reisig oder Stroh direkt an den Besenstiel gebunden. Je nach Region ist hier das am häufigsten verwendete Material neben den Zweigen der Hängebirke der Besenginster, die Besenheide und Zweige der Roten Heckenkirsche.

Bei Besen mit Querholz, dem sogenannten Riegel, wird unterschiedlichstes Material für die im Riegel eingezogenen Borsten eingesetzt. Stubenbesen bestehen meistens aus Rosshaar. Sein Fettgehalt erlaubt es zu fegen, ohne viel Staub aufzuwirbeln.

Für Gartenbesen werden dagegen harte Pflanzenfasern wie Arenga, Fibre, Piassava oder Kokos benutzt. Oft setzt man heute auch Kunststoff- und sogar Gummiborsten ein. Wichtig ist, dass Borsten und Verarbeitung des Besens von guter Qualität sind, damit man selbst hartnäckigeren Schmutz erfolgreich zu Leibe rücken kann.

So sind Besen wie der RaiffeisenUniversalbesen mit hochwertigen weichen und harten Kunststoffmischborsten ausgestattet. Damit können sie gleichzeitig trockenen und feuchten, groben und feinen Schmutz beseitigen. Für besondere „Härtefälle“ wie gefrorene Blätter, festgetrampelten Schnee und kleinere Eisflächen sindKratz- und Stoßbesen von Raiffeisen ideal. Sie besitzen zusätzlich zu den Kunststoff- auch Stahldrahtborsten und eine Metallstoßkante, damit man solche festen Stellen lösen kann.

Aus diesem Grund ist die Konstruktion dieser Besen auch besonders stabil: Statt eines Holzgewindes, das bei starker Belastung mit der Zeit reißen kann, besitzen sie einen Metallstielhalter. Das garantiert, dass der Besenstiel selbst bei starker Belastung stets fest bleibt.