Wechsel aus Nass- und Trockenfutter bei Katzenfutter empfehlenswert

In Bezug auf Ihr Futter gelten Katzen als äußerst wählerisch. Umso schwieriger gestaltet sich die Frage für viele Katzenbesitzer, ob Sie Ihren Stubentiger lieber mit Trocken- oder Nassfutter füttern sollen. In der Folge entscheiden Sie sich häufig nur für eine der beiden Varianten und bedenken nicht, dass Sie gerade mit einer Kombination aus beiden Futtervarianten Ihrem Tier eine gesunde Mischfütterung bieten. Welche Vor- und Nachteile Nass- und Trockenfutter aufweisen und wie Sie Ihren Stubentiger optimal mit allen benötigten Nährstoffen versorgen, lesen Sie hier.

KATZENFUTTER: NASS- UND TROCKENFUTTER HABEN VOR- UND NACHTEILE

Katzen sind typische Fleischfresser und benötigen zur Deckung ihres Nährstoffbedarfs vor allem tierische Fetten und Proteine. Daneben ist es notwendig, dass die Tiere auch regelmäßig Vitamin A, Vitamin B3 (Niacin), essenzielle Fettsäuren sowie die Aminosäuren Taurin und Arginin über ihre Nahrung aufnehmen. Unabhängig davon, ob Sie Ihre Katze mit Nass- oder mit Trockenfutter füttern, generell versorgen beide Futterarten Ihr Tier mit allen benötigten Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Dennoch existieren einige wichtige Unterschiede zwischen beiden Katzenfutter-Arten, die Sie bei der Fütterung nicht außer Acht lassen sollten.

Nassfutter – Verdauungsschonend und wertvoll für den Flüssigkeitshaushalt

Das signifikanteste Unterscheidungsmerkmal zwischen Nass- und Trockenfutter liegt in ihrem unterschiedlichen Wassergehalt: Während Feuchtfutter sich durch einen Flüssigkeitsgehalt zwischen 75 und 80 Prozent auszeichnet, weist Trockenfutter lediglich einen Gehalt von bis zu 10 Prozent auf. Dies führt zum einen dazu, dass das Nassfutter deutlich schonender von der Katze verdaut werden kann. Zum anderen trägt der hohe Flüssigkeitsgehalt dazu bei, den Flüssigkeitshaushalt des Tieres zu regulieren, wodurch Nassfutter besser für Katzen geeignet ist, die tendenziell nur wenig Flüssigkeit zu sich nehmen.

Ein weiterer Vorteil dieser Futtervariante liegt darin, dass sie bedingt durch ihren intensiveren Geruch und Geschmack bei Katzen wesentlich beliebter ist als getrocknetes Katzenfutter. Jedoch ist die Fütterung mit Nassfutter auch mit einem entscheidenden Nachteil behaftet: Nach dem Öffnen weist es nur eine geringere Haltbarkeitsdauer auf und muss folglich deutlich schneller verbraucht werden.

Wechsel aus Nass- und Trockenfutter bei Katzenfutter empfehlenswert

Trockenfutter – Hoher Energiegehalt, mindert die Zahnsteinbildung

Auch das Verfüttern von Trockenfutter bietet einige Vorteile: Da diese Futtervariante wesentlich energiereicher als Nassfutter ist, benötigen Sie bei der Fütterung eine deutlich kleinere Menge Trockenfutter, um Ihren Stubentiger satt zu bekommen. Dahingehend sollten Sie allerdings darauf achten, dass Sie nur kleine Mengen des Futters an Ihre Katze verfüttern, da es sonst schnell zu einer Überfütterung kommen kann. Daneben trägt das regelmäßige Verfüttern von trockenem Katzenfutter zur Gesunderhaltung der Zähne bei: Bedingt durch seinen niedrigen Wassergehalt und seine überwiegend festen Bestandteile reibt das Trockenfutter während des Kauvorganges Zahnbeläge ab, wodurch die Bildung von Zahnstein gemindert wird.

Auf der anderen Seite bringt der geringe Flüssigkeitsgehalt von Trockenfutter auch Probleme mit sich: Generell nehmen Katzen meist nur wenig Flüssigkeit zu sich, woraus nicht selten Nierenprobleme resultieren. Anders als Nassfutter kann Trockenfutter in diesem Zusammenhang keine Abhilfe leisten, weswegen es sich empfiehlt, stets bei der Fütterung einen Wassernapf direkt neben dem Futter zu platzieren.

Trocken- und Nassfutter im Wechsel sorgen für eine abwechslungsreiche Ernährung

Wenn Sie an Ihren Stubentiger Nass- und Trockenfutter im Wechsel verfüttern, können Sie die Vorzüge beider Futtervarianten miteinander kombinieren: Ihr Tier wird in ausreichendem Maße mit allen benötigten Nährstoffen versorgt und obendrein sorgen Sie für Abwechslung im Futternapf. Wichtig ist dabei, dass Sie beide Futterarten niemals gleichzeitig, sondern in einem ausgewogenen Wechsel an Ihr Tier verfüttern. Da Katzen dazu neigen, sich ihre Mahlzeiten über den Tag hinweg einzuteilen, sollten Sie täglich mehrere kleinere Portionen verfüttern und dabei auch immer ein Schälchen Wasser bereitstellen. Da Trocken- und Nassfutter unterschiedlich Verdauungszeiten aufweisen, ist es zudem ratsam, beide Futtersorten zu unterschiedlichen Tageszeiten an die Katze zu verfüttern.