Sicherheit im Garten - Arbeitsschutz im Garten - So vermeiden Sie Unfälle

Schutz vor Unfällen im Garten - Damit die Gartenarbeit nicht zu einem Risiko wird

Ein Garten ist mit viel Arbeit verbunden. Ein blühendes Blumenbeet, gepflegte Hecken, eigenes Gemüse und Obstbäume brauche über das ganze Jahr Pflege und Aufmerksamkeit. Damit Sie die Früchte Ihrer Mühen im eigenen Garten auch wirklich genießen können, ist es wichtig, das Verletzungsrisiko und die Gefahren bei der Gartenarbeit zu minimieren.

Gefahrenquellen bei der Gartenarbeit erkennen und vermeiden

Im Garten wird geschnitten, gesägt, gehäckselt, gemäht, auf Leitern balanciert, geschleppt und das alles auf einem unebenem Boden bei Wind und Wetter. Da liegt es auf der Hand, dass die Verletzungsgefahr hoch ist. Mit ein paar einfachen und effektiven Vorsichtsmaßnahmen können Sie den Gefahren im Garten entspannt entgegentreten.

Sicherer Stand mit der Leiter

Der Sturz von der Leiter ist eine typische Gefahrenquelle für Hobbygärtner. Ob beim Ernten der Obstbäume oder beim Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern, eine Leiter wird bei vielen Arbeiten im Garten gebraucht. Achten Sie darauf, dass die Leiter einen festen Stand hat und nicht wackelt. Überprüfen Sie regelmäßig die Sprossen und Holme der Leiter; sind diese instabil, sollte die Leiter nicht mehr benutzt werden.

Die drei letzten Leiterstufen sollten nicht bestiegen werden, die Gefahr zur Seite oder nach vorne zu kippen ist hierbei zu groß. Wenn Sie höher als zwei Meter in Bäume oder auf Dächer klettern, achten Sie darauf, sich anzugurten und sich mit Seilen zu sichern. Benutzen Sie niemals Kettensägen oder elektrische Heckenscheren auf einer Leiter. Diese müssen immer mit beiden Händen geführt werden und erfordern einen stabileren Stand, als ihn eine Leiter bietet.

Schneide- und Sägewerkzeuge

Aus dem Garten sind scharfe Messer, Heckenscheren und Sägen nicht wegzudenken. Gerade im Herbst wird es Zeit, Pflanzen, Hecken, Bäume und Rosensträucher für das Überwintern zurück zuschneiden. Im Garten zählen Verletzungen durch scharfe Gegenstände zu den häufigsten Unfällen. Deswegen sollten Sie folgende Sicherheitsregeln beachten:

Sicherheit im Garten - Arbeitsschutz im Garten - So vermeiden Sie Unfälle

Sicherheitshandschuhe beim Schneiden und Sägen

Um sich vor Schnittverletzungen zu schützen, sollten Sie bei der Arbeit mit scharfen Werkzeugen immer Sicherheitshandschuhe tragen. Einfache, dünne Gartenhandschuhe reichen als Schutz meist nicht aus. Die Hersteller von Sicherheitshandschuhen geben unter anderem die Schnittfestigkeit und die Durchstichsicherheit der jeweiligen Produkte an. Achten Sie hier auf Qualität und lassen Sie sich im Raiffeisen-Markt beraten.

Geschliffenes und scharfes Werkzeug benutzen

Um Verletzungen zu vermeiden, ist es wichtig, dass Heckenscheren, Äxte, Sägen und Gartenscheren sowie andere scharfe Werkzeuge nicht stumpf werden. Durch stumpfe Werkzeuge muss beim Schneiden zu viel Druck aufgebaut werden und Sie können nicht mehr sauber schneiden, so dass die Gefahr des Abrutschens steigt.

Schneidet Ihr Gartenwerkzeug nicht mehr scharf und exakt, dann können Sie mit Hilfe eines nassen Schleifsteins oder eines Wetzsteins Messer- und Scherenklingen wieder schärfen. Bei Hacken und Spaten eignet sich auch eine Handfeile zum Schärfen. Vermeiden Sie lieber den Maschinenschliff, hierbei wird oft zu viel Material vom Messer abgenommen und so das Werkzeug oft unbrauchbar gemacht.

Ordnung hilft Unfälle zu vermeiden

Spitze und scharfe Gegenstände sollten nach Gebrauch sofort wieder richtig gelagert werden. Durch vergessenes Gartenwerkzeug, das auf dem Boden liegt, kann man sich schwer verletzen, da dieses im Gras oder unter Grünschnitt schnell übersehen wird. Besonders wichtig ist dies, wenn Kinder im Garten spielen.