Selbst gezogene Tomaten – die leckersten Sorten

Tomaten (Solanum lycopersicum) sind ein extrem vielfältiges Gemüse. Sie können groß- oder kleinfrüchtig sein, als Cocktail-, Eier-, Flaschen-, Fleisch-, Kirsch- oder Stabtomate gezogen werden. Manche Tomatenpflanzen erreichen eine Höhe von bis zu zwei Metern, kleine Buschtomaten passen hingegen bequem in einen Topf auf dem Balkon.

Die Klassiker sind Stabtomaten. Sie bringen gleichmäßig runde Früchte hervor und sind sehr ertragreich. Da sie bis zu 150 bis 200 cm in die Höhe wachsen, gedeihen sie am besten an Stäben befestigt, daher ihr Name. Beliebte, leckere Sorten sind „Harzfeuer“, „Lupitas F1“, „Sportivo“, „Phantasia“, „Sparta“ oder „Vitella“.

Kleine und üppige Tomatensorten

Busch- oder Strauchtomaten dagegen bleiben niedrig und haben einen kompakten, stark verzweigten Wuchs und einen frühen Ertrag. Sorten wie „Vilma“, „Balkonstar“, „Totem“, „Tumbler“ oder „Red Robin“ eignen sich auch gut zur Kultur in Töpfen oder im Balkonkasten.

Der Goliath unter den Tomaten

Fleischtomaten wie die Sorten „Saint Pierre“, „Beefsteak“, „Ananas“ oder „Myrto“ bringen erstaunlich große Früchte mit viel Fruchtfleisch hervor, die sich ideal für Suppen oder Pastasoßen verwerten lassen. Ihr Fleisch ist etwas mehlig, dafür aber sehr ergiebig.

Längliche oder runde Tomatensorten

Zur Gruppe der Eier-, Romana- oder Flaschentomaten gehören in der Regel längliche Exemplare, die spät reifen. Da sie lange haltbar und gut lagerfähig sind, werden sie gern zu Ketchup oder Soßen verarbeitet. Bewährt haben sich die typisch italienische Flaschentomate „Corianne“, die Romana- tomaten „Caprese“ und die orangefarbige „Orama“.

Cocktail-, Kirsch- oder auch die neuen Datteltomaten

Diese Tomatensorten bringen besonders kleine Früchte mit intensivem, süßem Aroma hervor. Sorten wie die Ampeltomate „Tumbling Tom Red“, die Rispentomate „Philovita“, die Cocktailtomate „Sweet Million“, die pflaumenförmige Datteltomate „Cupido“ oder die kleinfrüchtige „Piccolino“ lassen sich gut in Ampeln und Töpfen auf der Terrasse oder dem Balkon ziehen und verführen dort zum Naschen direkt vom Strauch.

Alle Tomatensorten brauchen Sonne

Ob im Balkontopf oder im Beet, je nach Sorte lassen sich Tomaten an einem sonnigen Standort leicht kultivieren. Sie können junge Tomatenpflanzen ab April/Mai ganz einfach auf dem Markt kaufen oder Sie säen ab Februar Tomatensamen aus und ziehen selbst preiswerte Pflänzchen im Gewächshaus oder auf der Fensterbank.

Selbst gezogene Tomaten – die leckersten Sorten

Nach einem Monat sind die Pflanzen 20 bis 30 cm hoch, erst dann werden sie umgetopft. Sollen sie im Sommer in Kübeln weiter wachsen, können sie jetzt in die entsprechend großen Töpfe gepflanzt werden. Verwenden Sie dafür die gartenkraft®Bio Tomaten- und Gemüseerde aus Ihrem Raiffeisen-Markt. Sie ist speziell auf die Bedürfnisse von Tomaten zugeschnitten und lässt die Pflanzen schnell wachsen. Erst Ende Mai dürfen die Jungpflanzen wirklich nach draußen, da sie sehr kälteempfindlich sind.

Dünger für gutes Aroma

Neben guterErde undDünger ist die konstante Wassergabe besonders wichtig. Gießen Sie dabei immer nur von unten, also nie die Blätter nass machen. Hier liegt nämlich die Schwachstelle der Tomaten: Nasse Blätter führen sehr schnell zu Infektionen mit Pilzen. Auch die Kraut- und Braunfäule, eine gefürchtete Tomatenkrankheit, tritt bei nasser Witterung schneller auf als bei Trockenheit.

Tomatenhaus bietet Schutz

Eine Überdachung schützt die Pflanzen vor Regen und Dauernässe. Bei uns finden Sie spezielle Tomatenhäuser, die für ein trockenes Haupt sorgen. Im Gewächshaus sind Tomaten ebenfalls sehr gut platziert. Allerdings muss das Haus dann über eine gute Belüftung verfügen. Sonst droht die nächste Schädlingsinvasion.