Katzenklo und Katzenstreu

Wichtige Tipps für die Haltung Ihrer Katze

Sauber und rein – so mag es Ihre Katze! Das gilt insbesondere für die Katzentoilette, denn am liebsten erledigt sie ihr Geschäft in einem hygienischen Katzenklo. Worauf Sie achten müssen und welche Einstreu sich besonders eignet, erklären wir Ihnen in unserem Ratgeber – inklusive praktischer Tipps für den Alltag.

Hier steht dasKatzenklo richtig

Wählen Sie für das Katzenklo einen ruhigen Platz, damit Ihr Stubentiger ganz diskret seine Notdurft verrichten kann, zum Beispiel in einem Zimmer ohne „Durchgangsverkehr“. Fensterplätze sind hierfür ungeeignet, da sich Ihre Katze durch Bewegungen und Geräusche hinter der Fensterscheibe gestört fühlen könnte. Sie sollten darauf achten, dass die Toilette nicht unmittelbar an ihrem Fressnapf oder Schlafplatz positioniert ist – denn dann wird sie das Katzenklo nur ungerne aufsuchen und sich stattdessen einen anderen Ort suchen. Am bedeutendsten ist jedoch: Haben Sie einen Platz für das Katzenklo gewählt, sollten Sie diesen nicht mehr wechseln.

Ecktoilette, rechteckig oder mit Haube?

Der Klassiker unter den Katzenklos sind rechteckige Modelle. Varianten auf Eck sind besonders platzsparend und eignen sich auch für kleine Räume, sind jedoch eher als Alternative zum eigentlichen Klo anzusehen. Der Vorteil von sogenannten Haubentoiletten, also Katzentoiletten mit einem schützenden Deckel über dem Rand, liegt eindeutig in der zusätzlichen Privatsphäre für Ihre Katze. Jedoch empfinden viele Stubentiger die Geruchsbildung in ihrem geschützten stillen Örtchen als unangenehm. Als Faustregel gilt: je größer, desto mehr Komfort – doch letztlich entscheidet Ihre Katze, ob ihr die Katzentoilette zusagt oder nicht.

Streu mit verschiedenen Eigenschaften

Katzen haben empfindliche Nasen – deshalb sollten Sie das Katzenklo täglich kontrollieren und gegebenenfalls reinigen. Hilfreich ist auch die Wahl des Katzenstreus. Zeitsparend und besonders praktisch ist sogenanntes Klumpstreu, das sich verklumpt, sobald es mit Flüssigkeit in Berührung kommt. Mit einer Katzenstreuschaufel lassen sich so kleine Geschäfte schnell entfernen. Manche Katzen sind noch sensibler, was Gerüche angeht. Hier eignen sich folgende Streusorten:

Katzenklo und Katzenstreu

• Öko-Streu: Holz- und Pflanzenfasern sorgen dafür, dass Flüssigkeit gut absorbiert wird und unangenehme Gerüche vermieden werden. Die kleinen Fasern verfangen sich jedoch oft in Fell und Pfoten, sodass sie eventuell häufiger staubsaugen müssen.

Silikatstreu: Eine gute Geruchsbindung und relativ geringes Gewicht sind nennenswerte Vorteile. Jedoch ist diese Art auch eine der teuersten Katzenstreus.

Verwenden Sie in jedem Fall eine Einstreu aus dem Fachhandel. Kostengünstige Varianten aus Papier oder Stoff können sich nämlich negativ auf die Gesundheit Ihres Lieblings auswirken, da die Druckerschwärze giftig ist und sie sich in dünnen Fäden verfangen können.

Fünf praktische Tipps fürs Katzenklo und Katzenstreu

1. Besonders bei älteren Katzen sollten Sie darauf achten, eine Katzentoilette mit niedrigem Rand zu wählen. So kann sie leicht hineinsteigen.

2. Probieren geht über studieren: Nimmt die Katze das Streu nicht an, sollten Sie auf ein anderes Streu umsteigen, zum Beispiel klumpenbildende Sorten.

3. Die richtige Menge macht‘s: Der Boden der Toilette sollte mindestens vier bis fünf Zentimeter dick bedeckt sein. Je höher die Streuschicht, desto mehr kann Ihre Katze darin scharren. Viele Hersteller bieten großzügige 5- bis 10-Liter-Säcke an.

4. Reinigen Sie das Katzenklo mit einem schonenden Reiniger – am besten ohne chemische Zusätze. Babypuder hilft zusätzlich, unangenehmen Gerüchen vorzubeugen.

5. Egal ob Bio-Streu oder Hygienestreu: Entsorgen Sie den Unrat und das Streu im Hausmüll. Viele Abfallinstitute haben spezielle Regelungen, was die Entsorgung angeht – fragen Sie im Zweifelsfall dort nach.