Wie werden Katzen vor Zeckenbisse geschützt?

Die typische Zeckenzeit fängt im März an und Endet im Oktober. Katzen sind vor Zeckenbissen genauso wenig gefeit wie wir Menschen. Auch bei den Katzen können sie ernsthafte Infektionskrankheiten wie Borreliose und Anaplasmose hervorrufen. Wie erkenne ich, dass meine Katze gebissen wurde? Wie kann ich meine Katze effektiv vorZecken schützen? Der folgende Text liefert Antworten auf diese Fragen.

Die Freigänger-Katze regelmäßig auf Zecken kontrollieren

Freigänger-Katzen sind in den Frühlings- und Sommermonaten viel an der frischen Luft unterwegs. Gerade, wenn sie durch hohes Gras streifen, ist die Gefahr groß, dass sich Zecken auf die Haut der Katzen setzen.

Auf der Suche nach einer passenden Ansaugstelle, kriechen die Zecken nach dem ersten Kontakt allerdings oft erst mehrere Stunden auf der Hautoberfläche der Katze herum. Sie sollten das Fell Ihrer Katze also nach jeder Erkundungstour genau auf Zecken untersuchen. Ist die Zecke noch nicht festgesaugt, können Sie diese einfach mit der Hand wegwischen.

Bei Katzen Zecken ziehen mit der Zeckenzange

Anders verhält es sich, wenn die Zecke schon seinen Stechrüssel in der Haut Ihrer Katze hat. Nun müssen Sie schnell sein. Mit einer speziellenZeckenzange können Sie die Zecken entfernen. Fixieren Sie diese fest in Ihrer Hand, so kann Ihnen die Zange nicht abrutschen. Wenn Sie nun den Druckknopf betätigten, öffnen sich die Greifarme der Zange. Nun gilt es, den Kopf der Zecke vorsichtig einzukeilen und die Zecke in einer möglichst gerade Bewegung aus der Haut der Katze zu ziehen. Achten Sie darauf, den Blutsauger beim Entfernen nicht zu zerquetschen. Der austretende infektiöse Speichel könnte so in die Bisswunde fließen.

Um Entzündungen vorzubeugen, ist es wichtig, dass sich am Ende keine Körperteile der Zecke mehr auf der Haut der Katze befinden. Die Entfernung einer Zecke erfordert Geduld und Geschick. Wenn Sie sich unsicher fühlen, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Gleiches gilt, wenn nach Entfernung der Zecke Rötungen und Schwellungen an der Wunde erkennbar sind. Sie können auf eine Infektionskrankheit hindeuten.

Anschaffung eines Zeckenschutzmittels für Katzen

Die Anschaffung eines Zeckenschutzmittels ist gerade in den Sommermonaten unbedingt zu empfehlen. Unser Tipp: sogenannteSpot-on-Präparate. Der Grund: Es genügt, lediglich den Nackenbereich der Katze mit dem Mittel einzucremen. Anschließend verteilt es sich eigenständig über die gesamte Köperoberfläche des Tieres. In den kommenden vier Wochen wird der Wirkstoff nun gleichmäßig über die Haut der Katze ausgesondert. Zecken überleben das keine 48 Stunden. Zu kaufen gibt es die Präparate sowohl beim Tierarzt als auch in der Apotheke sowie im Fachhandel. Achten Sie darauf, dass das Mittel ausschließlich für Katzen entwickelt wurde, also dementsprechend gekennzeichnet ist.

Zeckenhalsbänder funktionieren ähnlich, bergen aber ein höhere Verletzungsgefahr, zum Beispiel, wenn sich die Tiere auf einer Expedition in Ästen verheddern.