Katzen im Winter – Wertvolle Tipps für die kalte Jahreszeit

Katzen lieben Wärme und sind wahre Sonnenanbeter. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ihnen unser typisches Winterwetter zutiefst widerstrebt. Die frostigen Temperaturen, die Nässe und der Mangel an Sonnenlicht wirken sich aber nicht nur negativ auf das Wohlbefinden unserer Stubentiger aus. Sie führen bei Katzen auch zu einer Verhaltensänderung und machen sie deutlich anfälliger für Krankheiten und Infekte. Mit einem warmen, weichen Plätzchen im Haus und regelmäßigen Schmuseeinheiten können Sie Ihrer Katze den Winter deutlich angenehmer machen.

Katzen verändern im Winter ihr Verhalten

Bei Schnee und Kälte gehen Katzen nur höchst ungern ins Freie. Selbst ausgemachte Freigängerkatzen, die während des restlichen Jahres ständig in ihrem Revier umherstreifen, beschränken sich während der Wintermonate nur auf kurze Ausflüge nach Draußen. Als Nachfahren der in warmen Steppengebieten beheimateten Falbkatze, ist auch der Organismus der Hauskatze auf trockenes, warmes Klima eingestellt. Dies macht unsere Stubentiger einerseits sehr anfällig für Erkältungskrankheiten, Blasenentzündungen und andere Infekte in den Wintermonaten, zum anderen erklärt ihre Abstammung ihr verändertes Verhalten während der kalten Jahreszeit: Statt draußen auf Futtersuche zu gehen, reduzieren Katzen ihre Aktivität auf ein Minimum und verbringen lieber 20 Stunden des Tages mit Dösen und Schlafen. Auf diese Weise tragen sie nachhaltig dazu bei, ihren Energiehaushalt im Gleichgewicht zu halten.

Ein warmer, gemütlicher Platz ist im Winter für Katzen besonders wichtig

Während der Wintermonate benötigen Katzen einen geeigneten Ort im Haus, an dem sie ausreichend vor der draußen herrschenden Kälte und vor Zugluft geschützt sind. Dieser sollte für das Tier jederzeit zugänglich sein, wenn es von seinen kurzen Ausflügen aus der Kälte zurückkehrt. Ideal in diesem Zusammenhang ist ein weicher, warmer Platz an der Sonne, etwa auf einer breiten, mit einer Decke oder einem Kissen versehenen Fensterbank direkt über der Heizung. Auf einem solchen „Logenplatz“ ist es ausreichend warm, die Katze hat alles im Blick und ist darüber hinaus vor potentiellen Angreifern gut geschützt. Aber auch ein wohl temperiertes und gut gepolstertes Plätzchen auf einem Schrank wird von Katzen sehr gerne angenommen.

Damit Ihre Katze auch im Frühjahr weiterhin topfit und gesund ist, empfiehlt sich neben den angesprochenen Ruhephasen auch ein bisschen Aktivität: Folglich sollten Sie sich mindestens zehn Minuten pro Tag Zeit nehmen, mit Ihrem Stubentiger zu spielen, um ihn bei Laune und in Form zu halten.

Katzen brauchen im Winter viele Streicheleinheiten

Wenn die Temperaturen in den Minusbereich gehen, haben viele Katzen ein erhöhtes Bedürfnis nach Körperkontakt. Regelmäßige Streicheleinheiten vermitteln den Stubentigern zusätzliche Wärme und Geborgenheit, wenn es draußen stürmt und schneit. Auch die Pflege ihres Fells genießen Katzen in der Winterzeit besonders, denn durch die trockene Heizungsluft ist ihre Haut deutlich trockener und gereizter, als während des übrigen Jahres. Abhilfe schaffen hier regelmäßiges Kämmen des Fells oder sanfte Bürstenmassagen. Auf diese Weise können Sie das Fell Ihrer Katze pflegen und gleichzeitig die Durchblutung ihrer Haut verbessern. Damit Haut und Fell der Katze nicht allzu sehr unter der trockenen Heizungsluft leiden, sollten Sie im Winter auch öfter kurz durchlüften und das Wohnklima durch das Aufstellen eines Luftbefeuchters verbessern.