Die beliebtesten Hühnerrassen im Überblick

Zwar sind Zierhühner keine Nutztiere, sondern werden in der Regel aufgrund ihrer Schönheit gehalten, doch auch sie legen durchaus Eier und ihr Fleisch kann schmackhaft sein. Wir geben Ihnen eine Übersicht über die wesentlichen Eigenschaften unterschiedlicher Zierhühner.

Phönix-Huhn

Das Phönix-Huhn erinnert durch seine außergewöhnlich langen und eindrucksvollen Schwanzfedern an das Erscheinungsbild eines Fasans. Der schlanke Körperbau verleiht dem Huhn Eleganz. Man unterscheidet die Hühner farblich zwischen goldhalsig, silberhalsig, orangehalsig, wildhalsig und weiß. Die Hühner gefallen durch Genügsamkeit und sind sehr zahm.

Seidenhuhn

Das Gefieder des Seidenhuhns fühlt sich samtig und weich an und sieht etwas ausgefranst aus. Es ist entweder weiß, blau oder rot. Interessant ist, dass die Haut der Seidenhühner nicht wie bei normalen Hühnern weiß, sondern bläulich schwarz ist. Ein hohes Gehege erübrigt sich, denn die Vögel sind flugunfähig. Aufgrund ihrer geringen Größe brauchen sie außerdem nicht sehr viel Platz, allerdings sollte ein Unterstand im Gelege installiert sein. Für den Fall, dass es regnet, muss das anfällige Gefieder nämlich geschützt werden. Seidenhühner gelten als genügsam, robust und außerdem sehr zahm. Pro Henne ist im Jahr mit etwa 80 Eiern zu rechnen.

Zwerghühner

Zwerghühner sind – der Name verrät es bereits – sehr kleine Tiere. Das macht die Zwerghühner für die Haltung im eigenen Garten interessant. Neben den sogenannten Urzwergen gibt es die verzwergten Rassen. Sie legen meist mehr Eier als die Urzwerge, deren Legeleistung zwischen 25 und 40 Eiern schwankt. Die Zwerghühner dienen eher dem optischen als dem wirtschaftlichen Aspekt.

Zwerghuhn Bassette

Diese flugfaulen Zwerghühner eignen sich sehr gut als Einstiegshühner. Mit einem Gewicht von etwas weniger als einem Kilo kommen Sie Bassetten-Hühner sehr zierlich daher. Die Anzahl der gelegten Eier ist dafür umso bemerkenswerter: 175 sind es im ersten und 160 im zweiten Jahr. Die zutraulichen und robusten Hühner verzeihen kleine Haltungsfehler. Ein überdachtes Gehege ist nicht notwendig.

Bantam-Huhn

Die Urzwergrasse Bantam wird vordergründig wegen ihrer Schönheit gehalten. Die Henne kommt auf ein Gewicht von 600 Gramm. Der Hahn bringt im Schnitt 100 Gramm mehr auf die Waage. Beide sind ca. 40 cm groß. Im ersten Jahr legen die Hennen etwa 90 und im zweiten rund 70 kleine Eier.

Die Hühner sind sehr lebhaft und benötigen daher einen großen Auslauf und Möglichkeiten sich zu verkriechen. Da die Vögel gut fliegen können, sollte das Gehege überdacht werden.

Hybridhühner

Hybridhühner sind nichts für Hobbyhalter. Sie wurden durch diverse Genkreuzungen so gezüchtet, dass die Hybridhühner entweder viele Eier legen oder schnell fett werden. Nur durch sie kann dem heutigen Bedarf an Geflügelprodukten entsprochen werden. 330 Eier legen Legehybride im ersten Jahr. In den darauffolgenden Jahren reduziert sich dies jedoch drastisch und die Hühner müssen ersetzt werden.

Die Hybridhühner gedeihen allerdings nur in einer perfekt auf sie abgestimmten Umgebung gut und sind ansonsten sehr krankheitsanfällig. Außerdem benötigen die Hybridhühner das richtige Kraftfutter, welches sie nur in Käfighaltung in ausreichender Menge aufnehmen können.