Einfache Outdoorspiele: Sommerspiele für Kinder

Sommerferien und endlich Zeit, den ganzen Tag im Garten zu toben und mit Freunden zu spielen. Für jede Menge Spaß, Bewegung und Abwechslung sorgen dabei unsere Outdoorspiele.

Ob Kindergeburtstag, Gartenfest oder einfach nur so: Richtig spannend wird es für den Nachwuchs erst, wenn ein aufregendes Spiel das nächste jagt und die Zeit nur so verfliegt. Klingt nach viel Vorbereitung? Ganz und gar nicht, denn viele Outdoorspiele sind den kleinen Teilnehmern schnell erklärt und lassen sich aus dem Stegreif umsetzen – ganz ohne Hilfsmittel. Das gilt vor allem für Spiele aus Großmutters Zeiten. Ob Ochs am Berg oder Katz und Maus – mit viel Fantasie und wenig Aufwand haben hier alle ihren Spaß und für viel Bewegung an der frischen Luft ist ganz nebenbei auch gesorgt.

Outdoorspiel: „Katz und Maus “

Mit einem Abzählreim werden Katz und Maus ausgewählt. Die restlichen Kinder bilden einen Kreis und nehmen sich an den Händen. Nun muss die Katze versuchen, die Maus zu fangen. Beide können um und durch den Kreis laufen. Allerdings wird die Maus durch Anheben der Arme durchgelassen und die Katze durch Senken am Durchlaufen gehindert. Wenn die Katze die Maus hat, geht es nach einem Wechsel von vorne los.

Outdoorspiel: Stelzenlaufen auf Dosen

Ein uraltes Spiel, das schon im Mittelalter gespielt wurde. Für die einfache Variante braucht man für jedes Kind zwei große Konservendosen, die seitlich möglichst weit oben mit je einem Loch durchbohrt werden. Daran befestigt wird eine lange Schlaufe aus Kordel oder Wäscheleine, die etwa bis zur Hüfte reicht, sodass die Kinder die Dosen gut unter ihren Füßen festhalten können. Zunächst wird geübt, dann folgt das erste „Dosenrennen“.

Outdoorspiel: Wasser, wechsel dich

Das perfekte Spiel für heiße Tage: Zwei Mannschaften stellen sich in zwei Reihen auf. Am Anfang und am Ende jeder Reihe steht ein Eimer, der erste ist gefüllt mit Wasser, der zweite ist leer. Nun müssen beide Mannschaften versuchen, das Wasser möglichst schnell aus dem ersten in den zweiten Eimer zu transportieren. Dafür erhält jede Mannschaft einen Schwamm. Das erste Kind taucht ihn ins

Wasser und gibt den nassen Schwamm an seinen Nachbarn weiter. Das letzte Kind drückt den Schwamm aus und reicht ihn schnell zurück. Wenn der Spielleiter „Stopp“ ruft, hat die Mannschaft gewonnen, die das meiste Wasser im Zieleimer hat. Alternativ lassen sich auch Becher nehmen. Jedes Kind erhält einen Becher und das Wasser wird von Becher zu Becher gekippt.

Outdoorspiel: Fährmann, wie tief ist das Wasser?

Der Fährmann und die Fischer stehen sich in einem Abstand von etwa 15 Metern gegenüber. Nun rufen die Fischer dem Fährmann „über den Fluss“ hinweg zu: „Fährmann, wie tief ist das Wasser?“ Und der Fährmann antwortet: zehn Meter tief, ganz flach, unendlich tief etc. Darauf fragen die Fischer: „Und wie kommen wir hinüber?“, worauf der Fährmann antwortet: auf einem Bein hüpfend, rückwärts laufend, seitwärts springend, auf dem Boden robbend, auf allen Vieren krabbelnd etc. Nun geht es los: Beide Seiten versuchen, auf die vom Fährmann vorgegebene Art den Fluss zu überqueren. Alle, die der Fährmann dabei abschlägt, müssen ihm helfen, den Rest der Fischerbande zu fangen. Der letzte, der übrigbleibt, wird der neue Fährmann.

Outdoorspiel: „Ochs am Berg“

In rund zehn Metern Abstand zur Gruppe steht ein Kind mit dem Gesicht zum „Berg“ bzw. einer Hauswand und ruft: „Eins, zwei, drei, vier… Ochs am Berg“ – mal schneller, mal langsamer. Währenddessen müssen die übrigen Kinder so schnell wie möglich zu ihm hinlaufen. Allerdings: Beim Wort Berg dreht sich der „Ochs“ um und jedes Kind muss sofort erstarren. Erwischt der Ochs ein Kind, das sich noch bewegt, muss es zurück zur Startlinie. Wer als erstes vorne ist, wird der neue „Ochs“.