Wie werden die Gartenmöbel richtig gepflegt?

Endlich wieder warme Sonne! Zeit, Gartentisch und -stühle aufzustellen und ein Sonnenbad zu genießen.

Vorher müssen noch schnell die Spuren des Winters beseitigt werden. Besonders bei Möbeln aus nicht witterungsbeständigem Holz wie Fichte oder Kiefer empfiehlt sich außerdem eine Behandlung zum Schutz vor Wettereinflüssen. Sie bekommen sonst schnell Risse und nehmen Feuchtigkeit auf. Die Folge sind Schimmel oder Fäulnis.

Gründliche Reinigung

Als ersten Schritt brauchen die Gartenmöbel nach der Winterruhe eine gründliche Säuberung. Bürsten Sie sie mit warmem Wasser, Neutralseife und einer Wurzelbürste im Verlauf der Maserung ab.

Alternativ können Sie spezielle Reinigungsmittel wie Entalger oder Holzreiniger benutzen. Verzichten Sie auf das Abspritzen mit einem Hochdruckreiniger. Der hohe Druck des Wassers lässt angegriffene Lacke abplatzen, dringt in Verbindungsstellen sowie in feine Poren des Holzes ein und lässt es aufquellen.

Lackieren, Lasieren und Ölen

Nach dem Abspülen von Seife oder Reiniger mit klarem Wasser müssen die Möbel erst einmal komplett abtrocknen. Matte und rissige Oberflächen sowie bröckelnden Lack sollten Sie danach sofort behandeln: Lackoberflächen werden bis auf tragfähige Schichten abgeschliffen und dann mit Lack neu versiegelt. Lasierte Oberflächen werden ebenfalls geschliffen und mit einer Wetterschutzlasur gestrichen.

Unbehandelte Hölzer bekommen nach dem Glattschleifen rauer Stellen einen Anstrich mit Holzöl. Gartenmöbel aus wetterfesten Edelhölzern wie Teakholz sollten Sie nach der Reinigung mit einem wasser- und schmutzabweisenden Teak-Öl einreiben. Wer die im Lauf der Zeit entstehende silbergraue Patina nicht mag, trägt vor dem Öl einen Teak-Holz-Entgrauer auf. So bekommt das Holz ohne Abschleifen seinen ursprünglichen satten rotbraunen Farbton zurück.