Ein Welpe zieht ein

Der erste Tag ist aufregend für alle: Der kleine Hund wird von Mutter und Geschwistern getrennt, oft muss er das erste Mal Auto fahren. Und dann soll er sich auch noch in einem neuen Zuhause zurechtfinden. Wichtig ist jetzt, dass Sie es dem kleinen Tier so nett und kuschelig wie möglich machen.

Sorgen Sie für Ruhe und laden Sie nicht direkt Besuch ein, um das neue Familienmitglied zur Schau zu stellen – auch wenn es noch so niedlich ist.

So fühlt sich Ihr Welpe im neuen Zuhause wohl

Hundewelpen dürfen anfangs nicht alleine gelassen werden. Nachts sollten sie in der Nähe der Erwachsenen schlafen. Das fördert die Bindung zwischen Mensch und Tier.

Auch kann sich der Hund sofort bemerkbar machen, wenn er raus muss. Aber: Wer Welpen anfangs ins Schlafzimmer lässt, wird sie schnell als Gäste im Bett haben. Deshalb sollte es sich ein Familienmitglied in dieser Zeit besser auf der Couch bequem machen.

Die richtige Grundausstattung für Welpen

Hunde brauchen eine weiche, waschbare Decke und ein Körbchen, das immer an derselben Stelle steht. So gewöhnt sich der Welpe schnell an seinen Platz. Denken Sie auch an Halsband oder Geschirr sowie eine Leine für die ersten Spaziergänge draußen. Für das spezielle Welpenfutter halten Sie zwei Näpfe bereit. Einer ist für das Trinkwasser, der andere für das Futter.

Das Essen sollte immer an einem bestimmten Ort im Haus, zum Beispiel in der Küche, stattfinden. Junge Hunde dürfen noch nicht alles essen, deshalb gibt es Spezialnahrung für Welpen. Das Angebot ist sehr differenziert, zum Beispiel für die Aufzucht großer Hunderassen (z.B.BUFFO Maximus Junior) oder als Vollnahrung für die Welpen kleiner und mittelgroßer Rassen (z.B.BUFFO Filius). In diesem Futter sind alle wichtigen Nährstoffe enthalten. Achten Sie aber auf die angegebenen Höchstmengen. Schließlich soll Ihr Welpe fit und schlank bleiben.

Welpenerziehung - Konsequenz ist wichtig

n der Welpenerziehung ist anfangs Gelassenheit gefragt, besonders in Zeiten des Zahnwechsels zwischen dem 3. und 6. Monat. Dann wird alles angenagt, was dem Hund vor die Nase kommt. Abhilfe schaffen spezielle Kauartikel, aber auch ein alter, abkömmlicher Schuh. Betteln, Beißen oder permanentes Bellen können Sie in den ersten Monaten einfach unterbinden, indem Sie nur gewolltes Verhalten loben.

Alles andere wird mit einem klar ausgesprochenen „Nein“ quittiert. Drehen Sie sich dabei ohne Blickkontakt von dem Hund weg. Hunde sind schlau und merken schnell, was von ihnen erwartet wird. Konsequenz ist hier das Zauberwort. Handeln Sie immer direkt bei Vergehen, aber auch bei guten Leistungen und loben Sie entsprechend. Dann wird aus Ihrem süßen Welpen ganz sicher ein wunderbarer und verlässlicher Hund.

Ein Welpe zieht ein

Das dürfen Welpen nicht essen:

Frisches Schweinefleisch und Knochen sind absolut tabu für Welpen. Beides kann böse Krankheitssymptome wie die oft tödliche Aujeszky-Krankheit oder Zementkot hervorrufen.

Zweitimpfung bei Welpen nicht vergessen

Ein gründlicher Check beim Tierarzt sowie die Zweitimpfung nach zwölf Wochen gehören natürlich ebenfalls zum Pflichtprogramm.


Checkliste für den Einzug des Welpen: