Der Kugelgrill ist der Klassiker unter den Grills

Schaut man auf die Auslagen der Buchläden, erscheint das Thema Grillen so angesagt wie nie. Und tatsächlich gibt es für viele kaum etwas Schöneres, als im Sommer im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon ein Feuer zu entzünden und darauf ein leckeres Essen zuzubereiten.

Der Grill steht im Mittelpunkt der Außenküche – und muss deshalb auch etwas leisten können. Wer am Grill anspruchsvollere Gerichte realisieren möchte, wird schnell merken, wie wichtig gute „Hardware“ ist.

Zaubern in der Kugel

Holzkohlegrills sind bis heute das Standardwerkzeug im Garten. Und unter den vielen Varianten ist wiederum der Kugelgrill zum Favoriten vieler Käufer geworden. Er lässt sich offen benutzen, um Würstchen oder Steaks zu brutzeln, funktioniert aber auch mit geschlossenem Deckel. Dann wird das Grillgut gegart, was für Rollbraten, Spießbraten, Hähnchen oder Fisch optimal ist.

Hochentwickelte Kugelgrills wie der Rösle „Kugelgrill No. 1 Air F60“ bieten nicht nur ausreichend Platz auf dem Rost, sondern lassen sich auch für die verschiedensten Gerichte einrichten. So wird die Glut mit neuen Temperatursteuerung „Air Control System“gesteuert – wichtig vor allem beim Grillen mit geschlossenem Deckel. Die verbrannte Asche sammelt sich in einem Behälter, der bequem ausgeleert werden kann. Erfahrene Grillfans wissen solche Ausstattung ebenso zu schätzen wie den Thermometer im Deckel.

Mehrzonenglut im Kugelgrill

Eines der „Betriebsgeheimnisse“ bekennender Grillfans ist die sogenannte Mehrzonenglut. Jeder hat da sein eigenes Prinzip, aber im Grunde geht es darum, innerhalb des Grills Bereiche unterschiedlicher Hitze zu schaffen. Am einfachsten ist die Zwei-Zonen-Glut zu realisieren: Der Kohleberg wird eher an der Seite angehäuft und fällt zur anderen Seite hin ab, um hier weniger Hitze zu haben.

Das eignet sich zum Beispiel für Geflügelschnitzel, die man zuerst zwei Minuten bei großer Hitze scharf anbraten soll, damit sich die Poren schließen, und die anschließend an den Rand des Grills gelegt werden, um dort bei geringer Hitze fertig zu braten. Beim indirekten Grillen findet man eher das Verteilen der Kohle auf zwei seitliche Haufen. In die Mitte dazwischen kommt eine mit Wasser gefüllte Aluschale, in die das Fett abtropfen kann. Um Fleisch schnell anzubraten, wird es auch hier direkt über der Grillkohle platziert, anschließend werden die knusprigen Stücke in der Mitte schonend gegart.

Mehr Abwechslung durch den Kugelgrill

Wer möchte, findet fürs Grillen reichlich Zubehör. Ein praktisches „Tuning“ gelingt zum Beispiel mit dem Landmann Funkthermometer. Über das Funkdisplaymodul lassen sich acht Fleischsorten und fünf verschiedene Garstufen einstellen. Beim Erreichen der gewünschten Garstufe ertönt ein automatischer Alarm und das Grillgut kann in einem optimalen Garzustand vom Grill genommen werden.

Eine beliebte Ergänzung beim indirekten Grillen sind Räucherchips. Sie sorgen für ein mildes rauchiges Aroma im Grillgut, das durch den Geschmack und durch den Geruch wahrgenommen wird. Einfach die Chips 30 Minuten vor Gebrauch in Wasser einweichen. Anschließend werden diese direkt auf der Glut des Grills verteilt. Es reichen je nach gewünschter Intensität des Raucharomas ein bis zwei Handvoll Räucherchips.

Der Kugelgrill ist der Klassiker unter den Grills

Lachs mit Zedernaroma im Kugelgrill

Für Lachsgerichte vom Kugelgrill eignen sich auch Räucherplanken aus Zedernholz. Sie sorgen, ähnlich wie Räucherchips, für ein mild-rauchiges Aroma im Fisch. Sie sind mehrmals nutzbar und können auch für Meeresfrüchte, Rind und Schweinefleisch verwendet werden. Vor Gebrauch die Planke eine Stunde ins Wasser legen. Den Grill auf ca. 150 – 180 °C vorheizen. Die Planke direkt über die Glut legen und solange erhitzen, bis es zu rauchen anfängt. Die Planke wird nun in die indirekte Grillzone gesetzt und der Lachs wird auf die Planke gelegt. Zur besseren Rauchentfaltung wird der Deckel des Grills geschlossen.

Pizza backen im Kugelgrill

Eine Steinofenpizza vom Grill? Das geht auch, und zwar mit einem entsprechenden Pizzaset (Landmann). Dazu gehören ein Pizzastein aus hochwertigem Cordierit sowie ein Pizzaheber aus Edelstahl. Der Pizzastein wird je nach Grilltemperatur ca. 15 – 30 Minuten auf dem Grill bei geschlossenem Deckel aufgeheizt. Für eine optimale Luftzirkulation im Grill sollte der Abstand zum Rand mindestens 3 cm betragen. Anschließend kann die belegte Pizza auf dem Stein backen. Je nach Teigdicke und Belag sollte die Pizza bei geschlossenem Deckel nach 5 – 7 Minuten fertig sein