Der Futterplatz für Wildvögel

Ganz unterschiedlich sind die Geschmäcker hinsichtlich des Futterplatzes. Während Kletterkünstler wie Meisen, Kleiber und Spechte an frei schwingenden Knödeln und Futtersilos herumturnen, bleiben Rotkehlchen, Amseln und Heckenbraunellen lieber auf sicherem Boden. Einen fest montierten Futterplatz bevorzugen Finken, Sperlinge und Ammern. Wer sie beobachten will, der kann mit einem klassischenFutterhaus für eine stressfreie Mahlzeit sorgen.

Die wichtigsten Tipps rund um den Futterplatz:

  • Am besten verschiedene Futterplätze und Futtersorten anbieten, damit möglichst viele Vogelarten Futter finden.
  • Den Futterplatz so auswählen, dass er wettergeschützt steht und nach drei Seiten einen freien Anflug ermöglicht.
  • Die vierte Seite sollte nicht direkt an eine Hecke grenzen, sondern rund zwei Meter Abstand dazu halten.
  • Gut geeignet für kleinere Futterhäuschen: Die Hauswand. Dabei auf einen Mindestabstand von zwei Metern zu Fensterscheiben achten.
  • Die Futterstelle täglich reinigen und regelmäßig mit heißem Wasser auswaschen.
  • Kein Brot, keine gesalzenen Nüsse oder Essensreste verfüttern.
  • Regelmäßig morgens und gegen Nachmittagfüttern und – einmal begonnen – ganzjährig füttern.