SERVICE BODENANALYSE: WIE SIE EINE BODENPROBE RICHTIG ENTNEHMEN

Damit Ihre Garten- und Nutzpflanzen optimale Bedingungen für ihr Wachstum und ihre Entwicklung vorfinden, müssen bestimmte Nährstoffe und Spurenelemente in ausreichender Menge und in einem ausgewogenen Verhältnis im Boden vorhanden sein. Von entscheidender Bedeutung sind dabei vor allem die Nährstoffe Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor und Stickstoff und darüber hinaus die Spurenelemente Bor, Eisen, Kupfer, Mangan und Zink. Ist die Konzentration dieser Stoffe in der Gartenerde zu niedrig oder zu hoch, kann dadurch das Wachstum und die Entwicklung Ihrer Pflanzen entscheidend gestört werden. Ähnliches gilt, wenn der pH-Wert der Erde nicht optimal ausfällt.

Kleiner Bodentest gibt Aufschluss über pH-Wert und Nährstoffgehalt des Bodens

Wenn Sie sich ganz grundlegend darüber informieren möchten, wie es um die Qualität Ihres Gartenbodens bestellt ist, empfehlen wir Ihnen die Durchführung unseres kleinen Bodentests. Im Rahmen dieses Tests untersuchen wir Ihre Bodenproben in Bezug auf den vorliegenden pH-Wert und den Nährstoffgehalt. Anhand des erzielten Analyse-Ergebnisses geben wir Ihnen anschließend wertvolle Tipps zur Bodenoptimierung.

Professionelle Bodenuntersuchung liefert noch genaueres Bild über den Zustand Ihres Bodens

Wenn Sie sich ein noch genaueres Bild machen möchten, ob der Boden in Ihrem Garten ideale Wachstumsbedingungen für Ihre Zier- und Kulturpflanzen bietet, empfehlen wir Ihnen eine professionelle Bodenuntersuchung. Gerne können Sie in Ihrem Raiffeisen-Markt zu diesem Zweck ein oder mehrere Bodenproben abgeben, welche wir für Sie genauestens analysieren. Anschließend beraten wir Sie fundiert, welche Maßnahmen Sie ergreifen können, um Ihren Boden gezielt zu optimieren.

ENTNAHME EINER BODENPROBE – SO FUNKTIONIERT´S

Wann ist der beste Zeitpunkt zur Entnahme?

Generell können Bodenproben zu nahezu jeder Jahreszeit entnommen werden, wobei aber die Entnahme bevorzugt zwischen Herbst und Frühjahr erfolgen sollte. In diesem Zusammenhang ist zusätzlich zu beachten, dass die Proben im Vorfeld einer Düngung entnommen werden sollten.

Was sollte beim Ziehen einer Bodenprobe beachtet werden?

Achten Sie beim Ziehen der Proben darauf, dass diese nach Möglichkeit von einer einheitlich genutzten Fläche (z.B. Rasenfläche, Gemüse- oder Blumenbeet) entnommen werden. Denn nur wenn die Bodenprobe einen repräsentativen Querschnitt der Bodenkrumme enthält, kann anschließend ein aussagekräftiges Analyseergebnis erzielt werden. Aus diesem Grund sollten die abgegebenen Proben vor Abgabe auch bezüglich ihrer genauen Herkunft gekennzeichnet werden.

In welcher Bodentiefe sollten die Proben entnommen werden?

Je nach genutzter Fläche, kann die Entnahmetiefe für Bodenproben variieren: Diese liegt bei Rasenflächen bei einer maximalen Tiefe von ca. 10 cm, bei Gemüsegärten zwischen 20 und 25 cm und bei Sträuchern und Obstbäumen bei einer Tiefe von rund 30 cm.

SERVICE BODENANALYSE: WIE SIE EINE BODENPROBE RICHTIG ENTNEHMEN

Wie viele Bodenproben sollten für ein aussagekräftiges Analyseergebnis gezogen werden?

Damit ein aussagekräftiges Analyse-Ergebnis sichergestellt werden kann, sollten Sie an mehreren unterschiedlichen Stellen der zu untersuchenden Bodenfläche Ihre Proben entnehmen. Als sinnvoll hat es sich erwiesen, wenn Sie pro 100 m² Fläche jeweils fünf Bodenproben entnehmen. Anschließend können Sie diese in einem zuvor sorgfältig gesäuberten Mischgefäß miteinander vereinigen. Für ein fundiertes Ergebnis ist es darüber hinaus sehr wichtig, dass Sie für die Probe ca. ½ Liter Erde entnehmen.

Wie und mit welchem Gerät nehme ich die Bodenprobe vor?

Die Proben können Sie aus dem Erdreich sowohl mit einem handelsüblichenSpaten, als auch mit einem speziellen Bohrstab entnehmen. Bei der Verwendung eines Bodenstabs empfiehlt es sich, diesen senkrecht in den Boden zu stechen, um 180° zu drehen und darauf wieder aus der Erde zu ziehen. Die Probe kann im Anschluss einfach aus der Nut des Stabs entnommen werden.

Bei der Verwendung eines Spatens, heben Sie zunächst den ersten Spatenstich heraus und trennen mit dem zweiten Stich eine Scheibe von 3 bis 5 cm über die gesamte Blattlänge des Spatens ab. Anschließend entfernen Sie, mit Ausnahme eines schmalen Streifens, einen Großteil der entnommenen Erde und stellen aus dem Streifen eine Mischprobe her.

Wie muss ich die gezogenen Proben abgeben?

Vor Abgabe sollten Sie Ihre einzelnen Bodenproben zunächst gut durchmischen und in einen unbenutzten Frischhaltebeutel füllen, den Sie anschließend fest verschließen. Daraufhin versehen Sie Ihre gesammelte Mischprobe mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse sowie mit der genauen Bezeichnung der Fläche (z.B. Gemüsebeet), wo Sie Ihre Proben entnommen haben.

Wie viel Zeit die Bodenanalyse genau in Anspruch nimmt und welche Kosten für Sie entstehen, erfahren Sie in Ihrem Raiffeisen-Markt.