Agility für Hunde: Grundregeln und Übungen

Springen, laufen, Pfoten setzen

Der Hindernisparcours stellt beide Seiten vor einige Herausforderungen. Überwunden werden müssen Sprunghindernisse wie Stangen und Mauern, es geht durch Tunnel und Reifen, um Slalomstangen herum und über sogenannte Kontaktzonengeräte wie Stege, Wippen und A-Wände. Deren besondere Herausforderung besteht darin, dass der Hund seine Pfote zuerst auf eine festgelegte Kontaktzone setzen muss – was im Eifer des Gefechts schnell danebengeht.

Wird Agility auf Turnieren ausgeführt, besteht der Parcours aus zwölf bis 20 Hindernissen, die der Hund in einer festgelegten Standardzeit bewältigen muss. Gewonnen hat das Team, das die kürzeste Zeit und die wenigsten Fehler vorweisen kann.

Spaß ist das Wichtigste – für den Hund

Auch wenn es mittlerweile unzählige Turniere gibt, ist Agility vor allem eine hervorragende Beschäftigung für Hunde; insbesondere für solche, die als ursprüngliche Hütehunde eine Aufgabe benötigen, z.B. Border Collies, Schäferhunde oder Australian Shepherds. Aber auch bei allen anderen bereichert Agility den nicht selten langweiligen Hundealltag – vorausgesetzt, sie sind mit Begeisterung dabei und haben Spaß am Training. Ist das nicht der Fall, sind die Übungen entweder zu schwer oder Hund und Agility passen nicht zusammen. Kleine Faulenzer, die lieber auf dem Sofa dösen, werden mit Agility keine Freude haben.

Ab durch den Tunnel

Wer mit Agility beginnen will, der findet im Tunnel-Hindernis einen guten Einstieg. Zu Beginn reicht ein kurzer Tunnel, der aus zwei Stühlen mit darüber gehängter Decke bestehen kann. Um den Hund zum Durchlaufen zu motivieren, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: selbst rückwärts in den Tunnel kriechen, einen Ball hindurchrollen, am Ausgang den zuvor gezeigten Futternapf hinstellen.

Geht der Hund hindurch, heißt es für den Besitzer, schnell ans andere Ende flitzen, um ihn dort mit viel Begeisterung und natürlich einem Leckerchen zu empfangen. Nach und nach lässt sich die Schwierigkeit steigern, indem man den Tunnel verlängert und ihn bogenförmig auslegt.

Slalom – eine Übung für Fortgeschrittene

Um einiges komplizierter ist das Slalom-Hindernis. Es besteht aus zwölf Stangen, beginnen sollte man allerdings mit nur drei Stangen und nur für wenige Minuten, dafür aber mit viel Lob und vielen Leckerchen, da der Slalomlauf viel Frustrationspotenzial für den Hund bereithält. Zunächst führt man den Hund dicht an seiner linken Seite und mit leichtem Kniedruck durch die ersten beiden Stangen. Durch die beiden nächsten Stangen wird er mit einem Leckerchen „gezogen“.

Erleichtern kann man die Hilfe mit niedrigen Slalomstangen und einem Parcours mit leicht versetzten Stangen. Helfen kann auch das Vorneweggehen, allerdings besteht die Gefahr, dass sich der Hund daran gewöhnt. Nach und nach dirigieren dann nur noch die eigenen Körperbewegungen den Hund, der am Ende mit Speed und Spaß um die Stangen saust – seinem wohlverdienten Lob entgegen.

Slalom – eine Übung für Fortgeschrittene

Um einiges komplizierter ist das Slalom-Hindernis. Es besteht aus zwölf Stangen, beginnen sollte man allerdings mit nur drei Stangen und nur für wenige Minuten, dafür aber mit viel Lob und vielen Leckerchen, da der Slalomlauf viel Frustrationspotenzial für den Hund bereithält. Zunächst führt man den Hund dicht an seiner linken Seite und mit leichtem Kniedruck durch die ersten beiden Stangen. Durch die beiden nächsten Stangen wird er mit einem Leckerchen „gezogen“. Erleichtern kann man die Hilfe mit niedrigen Slalomstangen und einem Parcours mit leicht versetzten Stangen. Helfen kann auch das Vorneweggehen, allerdings besteht die Gefahr, dass sich der Hund daran gewöhnt. Nach und nach dirigieren dann nur noch die eigenen Körperbewegungen den Hund, der am Ende mit Speed und Spaß um die Stangen saust – seinem wohlverdienten Lob entgegen.

Die Grundregel für erfolgreiches Agility

• Vor Beginn den Hund beim Tierarzt durchchecken lassen. Denn Agility eignet sich nur für fitte und gesunde Hunde.

• Das Mindestalter der Hunde sollte zwölf Monate betragen. Welpen dürfen auf keinen Fall an Sprungübungen teilnehmen.

• Immer nur kurz trainieren, nicht mehr als drei Durchgänge zu je fünf Minuten. Denn ermüdet der Hund oder verliert er die Lust, schließt er das Training mit einem negativen Eindruck ab.

• Trainiert wird immer nur mit positiven Verstärkern wie Jubeln, Loben, Leckerchen. Tabu ist es, den Hund zu schimpfen oder gar über Hindernisse zu ziehen. Auf Fehler wird mit Gleichgültigkeit reagiert.

• Schafft ein Hund eine Aufgabe nicht, ist sie zu schwer oder die Hilfe nicht ausreichend.

• Alle Hindernisse immer nur in kleinen Schritten schwieriger gestalten, sodass der Hund immer wieder Erfolgserlebnisse hat.